München – 11°C – der Trocki hält

Es ist Anfang November: die Bäume haben fast all ihr Laub verloren, die Bergspitzen sind weiß bepudert und der Wetterbericht kündigt auch den nahenden Winter an…

Was macht der Taucher der bei diesem Schmuddelwetter nicht in den Süden entfliehen kann? Er geht zum Tauchen, aber trocken!

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Um diese andere Art des Tauchens den Leuten näher zu bringen veranstaltet das DCP München (Homepage) ein Event um die neuesten Anzüge mal zu testen. Angeleiert hat es Uwe, der seinen neuen Trocki doch gerne mal testen würde. Und da Liza, Stefan, Sepp und ich bisher nur nass tauchen waren, haben wir uns Uwe angeschlossen und beim DCP einen Trockentauchkurs gemacht.

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Nachdem daheim die Theorie gebüffelt wurde (naja, soviel war es dann doch nicht ;) ) ging es Samstag in der Früh los zum Divecenter in München, Allach. Hier gab es nach einem leckeren Amerikaner zur Begrüßung eine kurze Erklärung der Anzüge und danach wurden Anzüge probiert. Mit Trockentauchen hatte es schnell nichts mehr zu tun, da das ständige Wechseln, Reinzwängen und Rauswuseln sehr sehr schweißtreibend war :D.

Nachdem wir alle dann verschiedene Anzüge gefunden und unsere Ausrüstung komplettiert hatten ging es los zum Echinger Weiher. Hier wartete unser Tauchlehrer Harry, der uns vor Ort nochmal den Ablauf erklärte und uns für die Tauchgänge und Übungen briefte. Danach Anzüge an und ab ins kalte Nass.

NIKON COOLPIX L19, 3.1, 6.72mm, 0.017 sec, ISO 308
 

Dank der Trocketauchanzüge war das kalte Nass weniger ein Problem als vornehmlich die Handschuhe…auch wenn du zwei linke Hände hast, Stefan, du solltest trotzdem auch einen Handschuh für die auf der anderen linken Seite mitnehmen :D. Meine Handschuhe erwiesen sich gerade beim zweiten Tauchgang für eine kleine Bremse, da wir den zweiten Handschuh nur unter größten Anstrengungen zusammen anziehen konnten…

Das Tauchen mit dem Trockenanzug war wieder mal ein neues Gefühl des Tauchens. Erst natürlich sehr ungewohnt, das Jacket hatte mit der Tarierung nichts mehr zu tun und das kontrollieren mit den beiden Ventilen am Anzug ist erstmal gewöhnungsbedürftig. MIt der Zeit geht es aber durchaus besser und man liegt schön im Wasser. Nach einigen Übungen auf der Plattform mit den Ventilen, Umstöpseln des Schlauchs und Trarierungsübungen ging es noch eine sehr kurze Runde tauchen.

Im zweiten Tauchgang waren dann unsere akrobatischen Fähigkeiten gefragt. Nach einem Handstand ging es mit Purzelbaum wieder in eine kontrollierte Position und danach noch ein kleiner Streifzug durch den See. Sonderlich viel war nicht zu sehen, aber immerhin hab ich mehr Fische als im Walchensee gesehen ;).

Nach dem zweiten Tauchgang hieß es dann flott zusammenpacken um den anfangenden Regen doch noch ein wenig zu entgehen und ab zurück zum DCP. Hier gab es eine leckere Kartoffelsuppe, großes Lob an die Köchin, und noch eine kurze Überprüfung der Theorie. Nachdem wir diese alle erfolgreich abgelegt hatten freuen wir uns endlich wieder über ein neues Plastikkartal, ein paar neue Taucherfahrungen, zwei weiteren Tauchgängen im Logbuch und der Gewissheit einen schönen Tag zusammen verbracht zu haben!

Danke an alle die dabei waren! Liza, Stefan, Sepp, Uwe, Philipp, Harry, Alex, unbekannte Köchin,…

Bis zum nächsten Mal!

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Malta 2013 – Und sonst?

Das war also Malta. In etlichen Berichten habe ich jetzt über Malta im Hinblick aufs Tauchen beschrieben. Mit vielen Fotos konnte ich euch hoffentlich einen guten Eindruck von der Unterwasserwelt geben und ein positives Bild von den Taucherlebnissen vermitteln. Von der Fischvielfalt sicherlich nicht mit dem Roten Meer zu vergleichen, aber gerade durch die Felsformationen, die Sichtweiten und den vielen gut zu betauchenden Wracks sicher die ein oder andere Reise wert!

Auch wenn ich schon viel Zeit für das Schreiben und der Aufbereitung der Fotos gebraucht habe ist wahrscheinlich nur ein kleiner Teil bisher erledigt ;D. Ich hab zwar schon angefangen zu schneiden, aber ich bin da durch mangelnde Erfahrung erst am Anfang und muss noch etliche Stunden Videomaterial filtern und schneiden und zu einem hoffentlich stimmigen Gesamtwerk verarbeiten.

Aber da man nicht nur für das Tauchen nach Malta kommt (die Inseln sind doch größer als die Inselchen der Malediven ;) ), geb ich euch noch ein paar weitere Eindrücke.

Der Verkehr

Als ehemalige englische Kolonie gehört Malta zu den wenigen Ländern mit Linksverkehr. Gepaart mit dem eher schlechten Zustand wollte ich nicht unbedingt selbst aktiv am Verkehr teilnehmen. Deshalb waren wir immer mit den Bussen unterwegs, dem einzigen öffentlichem Verkehrsmittel. Mit der 12€-Wochenkarte kommt man gut, wenn auch teils etwas langsam, über die Insel. Bis auf die Heimfahrt von Saint-Pauls-Bay waren auch alle Fahrten gut klimatisiert, bei der einen froren wir quasi durchgehend :(

Die Landschaft

Viel Nichts, viele kleine Orte mit dem typischen Sandsteinhäusern, durchzogen von schlechten Straßen. Sandstrände gibt es eher wenige, und diese sind gut bevölkert. Sonderlich viel haben wir in der Landschaft nicht unternommen, da die große Trockenheit der ganzen Insel nicht soooo reizvoll ist ;).

Das Essen

Typisch für Urlaubsinseln gleichen sich die Karten der Restaurants schon sehr. In den meisten Restaurants gibt es Pasta, Pizza sowie die gleichen Fisch- und Fleischgerichte. Meist gibt es Hamburger. Die kulinarischen Höhepunkte der maltesischen Küche blieben eher niedrig, aber der Hase in Knoblauch war durchaus sehr gut!

Mein kulinarischer Höhepunkt war bei BADASS BURGERS (http://www.badassburgers.eu/). Hier gibt es wirklich tolle Burger, die besten die ich bisher gegessen habe! Auf dem Bild seht ihr “ROCKY”, den nochmals deutlich besseren “DADDY” hatte ich in Valletta während der “Notte Bianca”.

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Auch beim Essen macht sich natürlich die englische Note bemerkbar. Am deutlichsten sieht man das beim Frühstück…very british!

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Die Kultur

Malta bietet das was mediterrane Länder meistens bieten. Einige Tempel, viele Kirchen, Festungen,…so schlenderten wir durch Vallettas Gassen, erklommen die Zitadelle auf Gozo, suchten nach schattigen Plätzen auf dem Weg um Valletta herum (da hatten wir wohl irgendwo doch vorher abbiegen sollen…), hörten uns Audioguides in der St. Pauls Co Cathedral an, besuchten den Palast des Präsidenten und das Arsenal von Valletta.

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Der kulturelle Höhepunkt war die “Notte Bianca”, während der sich gefühlt die ganze Inselbevölkerung durch die Gassen Vallettas zwängte. Hier waren an jeder Ecke Ausstellungen, Konzerte, Vorführungen, Essensmöglichkeiten und später auch sehr sehr lange Schlangen vor den Sehenswürdigkeiten, die an diesem Abend kostenlos zu besichtigen waren.

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Dieser nette Vogel hang am Hauptplatz rum, auf dem später die Menschenmassen drängten. Da wir uns zum Glück recht früh auf den Weg nach Valletta gemacht hatten und dementsprechend auch wieder recht früh den Heimweg angetreten hatten, kamen wir ohne größere Probleme auch wieder heim :D ich will nicht wissen wie die Busse gegen Ende der Nacht überfüllt sein mussten.

Das Wetter

Das Wetter war schön! Meist bester Sonnenschein, ab und an ein paar Wolken und in der Nacht und in der Früh teils ein paar kleine Schauer. Nur an einem Tag war das Wetter wirklich schlecht und regnerisch. Da machten wir uns mit dem Bus auf den Weg nach Sliema mit dem relativ großen Einkaufszentrum und besuchten danach nochmals Vallettas Gassen und Geschäfte.

Von den Temperaturen war es meist um die 28°C im Schatten, auch abends wurde es nicht wirklich kalt. Am morgen des Rückflugs hatten wir um 6:30 Uhr Temperaturen um 22°C, wodurch die Temperaturen in Bayern um 2°C mit Schneefällen unsere Vorfreude auf den Heimflug doch etwas dämpften ;).

Das Shoppen

Es ist sicherlich kein Einkaufsparadies, aber man hat sicher schon schlechteres gesehen ;). Neben den englischen Bekleidungsketten und vielen Schmuckläden mit typisch maltesischem Silberschmuck ist mir besonders ein Highlight aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik aufgefallen…das muss wohl die neue Konsole von Nintendo sein?

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Malta 2013 – Imperial Eagle und Dragonara Cave

Zum Abschluss des Urlaubs ging es dann nach dem folgenden Motto: “Divers do it deeper!”

Imperial Eagle

Beim letzten Tauchtag ging es wieder mit dem Boot raus. Diesmal direkt von der Basis gestartet ging es in Richtung des Qawara Point und noch ein Stückchen weiter raus zur Imperial Eagle (Link). Hier ging es runter zum Wrack, das früher ein Fährboot zwischen Malta und Gozo war. Die maximale Tiefe auf der ich hier war, waren 38,1 Metern, mein bisher tiefster Tauchgang.

Dementsprechend war unten auch die Sicht. Da zusätzlich noch ein relativ bewölkter Tag war, sind die Fotos fast durchgehend verrauscht :(. Auf der Imperial Eagle tummeln sich viele Fische, doch uns bleibt wegen der Tiefe nicht sonderlich viel Zeit für die genauere Erkundung.

Wir machen uns also wieder langsam in RIchtung des Aufstiegsseils auf und hier bietet die versenkt Jesus-Statue ein tolles Fotomotiv. Nach unserer Dekopause geht es dann wieder mit dem Boot zurück zur Basis.

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Dragonara Cave

Dort bereiten wir uns auf den nächsten Tauchgang und fahren bei jetzt teils unangenehmen Wellengang rüber zur Dragonara Cave. Endlich im Wasser geht es erstmal zwischen Felswänden rein in die nach oben offene Lagune. Auf dem Weg rein finde ich einen schönen Oktopus in seiner Höhle, nur irgendwie vergesse ich ein Bild von ihm zu machen :(.

Rein geht es in die sonnige Lagune und an der Oberfläche kann man toll die Felsränder sehen, sieht wirklich toll aus. In manchen Ecken der Lagune tummeln sich Fischschwärme, leider nur im schattigen Teil. Hinten in der Lagune geht es noch in eine kleine Höhle, wo ich jedoch nichts interessantes finde. Auf dem Weg raus aus der Lagune verfolge ich einen Zackenbarsch und danach geht es zwischen Felsen und über Seegrasswiesen noch etwas im Meer herum. Leider finden wir keine Rochen oder Hummer, die hier wohl öfters zu finden sind.

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Malta 2013 – Gozo – Blue Hole und Inland Sea

Der Wecker geht um 6 Uhr in der Früh, ist das wirklich Urlaub? Ja! Um 6:45 fährt Joseph vor und wir fahren zur Basis. Etliche müde Gesichter die ihre Kisten auf die beiden Transporter laden. Kurz danach ist Abfahrt zum Cirkewwa Point wo wir uns in die Reihe der PKWs und LKWs einreihen, die mit der Fähre nach Gozo übersetzen.

Um 8:30 sind wir Dwejra mit den drei Naturattratkionen Blue Hole, Azzure Window und Inland Sea.

Blue Hole

Unser erster Startpunkt ist das Blue Hole (Link). Am Parkplatz bereiten wir unser Equipment vor, schnallen das Jacket an und hängen die Gewichte ein. Danach beginnt der enge Weg zwischen und über Steine, über glitschige Stufen und bis an den Rand des Blue Holes. Da werden die Flossen angezogen und wir befinden uns im Blue Hole. Unter uns geht es senkrecht runter und wir sinken langsam unter dem Bogen hindurch ins offene Meer.

Wir halten uns rechts und schauen nach oben. Über uns erstreckt sich das Azzure Window, ein toller Anblick diese Felsformationen. Da es recht früh ist und wir auf der Westseite der Insel sind ist es hier relativ dunkel, was man bei den Aufnahmen doch deutlich merkt.

Weiter geht es über Felsen drüber und runter zum Einstieg in den Kamin. Durch diesen Felsspalt geht es langsam von 25 auf 6 Meter hoch. Im Kamin begleitet mich ein Zackenbarsch, aber das Handling von Lampe, Kamera und die Trarierung für den langsamen Aufstieg ist nicht für ruckelfreie Aufnahmen geeignet :D.

Oben angekommen geht es rechts um die Felsen herum zurück. Hier schwimmen wir durch dichte Schwärme kleiner Fische und kommen wieder ins Blue Hole zurück. Leider hatte ich den Akku meiner Lampe nicht gewechselt und in der Höhle unter dem Blue Hole geht mir so langsam das Licht aus…

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Inland Sea

Wieder an Land wechseln wir die Flaschen und die Transporter bringen die Ausrüstung runter zum nächsten Tauchplatz, dem Inland Sea (Link). Nach einer Brotzeit geht es wieder ins Wasser, diesmal ohne die schon quasi leere Taschenlampe. Auch die Kamera muckt die ersten Minuten ein bisschen und hängt sich nach wenigen Sekunden Video immer wieder auf. Nach einem Reset funktioniert sie aber doch wieder und so gibt es doch noch ein paar beeindruckende Bilder wie wir zwischen den Felswänden des Inland Seas raus ins offene Meer tauchen. Über uns hört man das Surren der Ausflugsboote, die aber weit genug über uns sind.

Auf dem Weg um die Felswände sehe ich etliche Fische, Dolphin-Fishs, einige große Zackenbarsche, kleine Drachenköpfe und Fischschwärme. Da wir meist nah an den steilen Wänden tauchen bleibt nicht viel Licht über, wodurch die meisten Fotos doch recht verrauscht sind.

Wieder auf dem Rückweg durch die Felswände finden wir noch eine Dalmatiner-Schnecke. Einige Meter weiter versteckt sich in einer kleinen Mulde ein Oktopus. Was neben diesen beiden tollen Meeresbewohnern bei diesem Tauchgang besonders ist sind die Lichtspiele beim durchtauchen des langen Felstunnels. Das Wasser wirkt am Ende des Tunnels unglaublich blau…toll!

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Malta 2013 – Comino – P31 und Alex’s Cave

Der nächste Ausflug ging runter von der Hauptinsel zur kleinen Nachbarinsel Comino. Diese befindet sich zwischen Gozo und Malta und ist in wenigen Minuten mit dem Boot von Maltas Nordküste aus erreicht. Also wurde in der früh der Transporter beladen und 5 Minuten mit dem Auto in Richtung Cirkewwa. Am Steg angekommen bereiteten wir unser Equipment vor und machten uns für die ersten Tauchgang auf nach Comino.

P31

Ziel war das Wrack der P31 (Link), dem Schwesterboot der P29. Wie soviele Wracks auf Malta wurde auch die P31 als Tauchattraktion versenkt. Mit 18 m liegt das Wrack nicht sonderlich tief und eignet sich durch die vorbereiteten “Innereien” auch für Anfänger. Da es ziemlich abgelegen auf einer großen Sandfläche liegt, waren hier nicht soviele Fische wie an den anderen Wracks unterwegs. Im inneren des Wracks konnten wir eine Muräne finden. An den Kaminen war auch eine größere Muräne kurz zu sehen, diese konnte sich aber noch rechtzeitig vor meiner Kamera verstecken :(. Dafür war hier noch ein Drachenkopf.

Nachdem wir das Wrack ausgiebig erkundet hatten, machten wir uns raus auf die Sandfläche, da dort manchmal Rochen zu finden sind. Erst hatten wir nur jede Menge Sand gefunden. Danach fanden wir kleine Fische, die vor uns flüchteten und wenn wir zu nah waren einfach in den Sand verschwanden. Nach einiger Zeit konnten wir dann noch einen kleinen Rochen ausmachen, den ich mit der Kamera noch gut verfolgen konnte :D.

Ansonsten war das Wrack der P31 eher einer der langweiligeren Tauchgänge hier, da die Sandfläche doch recht eintönig war. Dafür zumindest meinen ersten Rochen gesehen :D!

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Blue Lagoon

Wieder im Boot wurden wir zur blauen Lagune auf Comino gebracht (Link). Während wir uns dort ausruhen konnten oder zur kleineren Insel, Comitto, rüberschwimmen konnten, wurden unsere Flaschen von unseren Tauchführern auf Malta gewechselt. Nach 1 Stunde Pause ging es wieder los aus der blauen Lagune.

Alex’s Cave

Der nächste Tauchgang war Alex’s Cave (Link). Dafür fuhren wir mit dem Boot einmal um Comitto herum und ankerten im flachen Wasser. Durch zwei Höhlenbögen (hier waren zwei Zackenbarsche zu sehen) ging es über bewachsene  wieder hinaus auf die Sandfläche. Auf der Sandfläche konnte ich einen gut getarnten Plattfisch entdecken. Als er unsere Aufmerksamkeit bemerkte setzte er sich in Bewegung und ich konnte seine interessante Fortbewegungsmethode verfolgen.

Danach ging es in die Höhle. Hier konnte man mit der Taschenlampe teils Garnelen ausmachen und mit einem vorsichtigen Aufstieg durch die Felsformationen zu einer kleinen Höhle mit Frischluft auftauchen. Viel zu sehen gab es leider auch hier nicht. Da ich vor diesem Tauchgang nicht den Akku meiner Kamera wechseln konnte, gab der auf den letzten Metern die letzte Ladung her, aber viel verpasst habt ihr dadurch nicht…

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Malta 2013 – Tugboat Rozi und Cirkewwa Arch

Nach einem Tag Pause ging es wieder zum Tauchen. Es ging mit dem Transporter erneut zum Cirkewwa Point, von wo aus wir das Tugboat Rozi und den Cirkewwa Arch erkunden wollten.

Tugboat Rozi

Das Schleppschiff Rozi wurde 1994 am Cirkewwa Point als Attraktion für Taucher versenkt (Beschreibung). Diesmal ging es am nördlichen Eingangspunkt per Sprung ins Wasser und tauchten auf 10 Metern zur Rozi und erkundeten das Wrack. Am Wrack wimmelte es wieder von Fischen die das Wrack bevölkern. Durch die einfallende Sonne ergeben sich wieder tolle Bilder entlang der Aufbauten. Hinter einem Mast konnten wir ein Muräne finden.

Auf dem Rückweg ging es wieder durch Fischschwärme und vorbei an einer Mariengrotte. Am Ausgang angekommen konnten wir noch ein paar Quallen finden.

03-Okt-2013 09:24, GoPro Hero3-Black Edition, 2.8, 2.77mm, 0.017 sec, ISO 190
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Cirkewwa Arch

Der zweite Tauchgang führte uns an der Felsküste entlang zum Cirkewwa Arch, einem schönen Bogen zum durchtauchen unter Wasser (Beschreibung). Auf dem Hinweg stießen wir auf ein paar kleine Thunfische, die durch die Fischschwärme jagten. Auf diesem Tauchgang sollten auch oft Schwärme von Barracudas zu sehen sein. Leider konnten wir jedoch keinen ausmachen und versuchten unser Glück auf dem Riff wo wir in eine recht starke Strömung gerieten und uns deshalb wieder auf den Rückweg machten. Hier durchtauchten wir noch eine Höhle, fanden einen kleinen Einsiedlerkrebs und ich konnte am Ende noch einige Fotos von Quallen machen.

03-Okt-2013 11:25, GoPro Hero3-Black Edition, 2.8, 2.77mm, 0.04 sec, ISO 138
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Malta 2013 – Um El Faroud und Blue Grotto

Die nächsten Tauchgänge führten uns an die Südküste Maltas. Mit allen drei Transportern machten wir uns auf zur Inselüberquerung im Berufsverkehr. Ziel war die blaue Grotte in der Nähe von Zurrieq. Da der letzte Transporter mit meiner Ausrüstung wohl ein Umweg gewählt hatte musste meine Gruppe mit dem Tauchen ein wenig länger warten, was aber durch das schöne Wetter doch erträglich war ;-)

20131001_092718

Um El Faroud

Unser erster Tauchgang führte an das Wrack der Um El Faroud. Die Um El Faroud ist ein Tanker der bis 1995 zwischen Italien und Libyen pendelte. Als sie in Malta im Trockendock lag wurde sie durch eine Explosion zum Totalschaden. 1998 wurde der Tanker vor der Küste in der Nähe der blauen Grotto versenkt um fortan Tauchern eine neue Attraktion zu bieten (Beschreibung).

Wir tauchten auf 15 Metern Tiefe den Weg raus zum Wrack. Unterwegs konnten wir in einiger Entfernung Schwärme von Barracudas sehen, einer war sogar mal ziemlich nahe bei uns.

Weiter ging es runter zum Wrack auf 30 Metern, wo wir den vorderen Teil des Tankers erkundeten.

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Felsküste an der blauen Grotte

Der zweite Tauchgang führte uns entlang der Felsküste. Hier sind wir auf einen Knurrhahn gestossen, sahen wieder Barracudas, sind an einem Denkmal mit Taucherhelm vorbeigekommen und konnten kurz eine freischwimmende Muräne sehen. Auch einen Oktopus konnten wir in seinem Versteck beobachten. Ansonsten waren wieder Schwärme von kleinen Fischen an den Felswänden unterwegs.

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Malta 2013 – Checkdive an Cirkewwa Point und P29

Angekommen auf Malta stand der erste Termin schon fest…Montag, 8:15 werde ich am Hotel abgeholt. Nach einem schnellen englischen Frühstück ging es dann flott runter zur Tauchbasis. Hier wurden die typischen Aufgaben vor dem ersten Tauchgang erledigt: Anmeldung an der Basis, Gesundheitssachen ankreuzen, Kontrolle der Brevets, Kiste bekommen, Ausrüstung checken und verstauen…

Danach ging es auch schon los. Zusammen mit Zach und einem weiteren Taucher der seine ersten Tauchgänge auf Malta machte, ging es an den Cirkewwa Point (hier geht auch die Fähre nach Gozo), nur wenige Minuten mit dem Auto von der Basis entfernt. Wie immer wurden dann zwei Tauchgänge durchgeführt:

Cirkewwa Point – Sugarloaf

Der erste Tauchgang zum ausbleien und eingewöhnen ging über das Riff (ich glaube das müsste Sugarloaf entsprechen, wäre zumindest in der Übersichtskarte ungefähr so ;-) ). Vom Eingangspunkt geht es nach links über das Riff, nach unten an großen Felsen vorbei, über weitere Felsen und dann ein wenig höher wieder zurück.

Da Mane mit uns noch keine Fischkunde gemacht hat, fallen genaue Beschreibungen der Fischwelt leider aus :P. Gleich zu Anfang konnten wir aber einen Zackenbarsch (zumindest hab ich den jetzt auf dem Video gesehen, das schneiden braucht noch etwas Zeit und erstmal das richtige Programm) und ein Oktopus. Da ich meine neue GoPro Hero 3 black edition hier aber das erste mal benutzt habe sind hiervon leider keine Fotos vorhanden, jedoch im Video kann man die beiden zusammen erkennen.

Kurz darauf sind wir auf einen Drachenkopf gestossen und ansonsten wimmelte es von kleinen Fischen. Die Menge an Fischen ist deutlich größer als in Kroatien.

Was sonst noch auffällt im Vergleich zu Vrsar sind die Sichtweiten. Auf Malta hatte ich keinen Tauchgang bei dem schlechte Sicht war. Dadurch wirken die Felsformationen noch weitaus eindrucksvoller.

30-Sep-2013 09:34, GoPro Hero3-Black Edition, 2.8, 2.77mm, 0.02 sec, ISO 581
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Cirkewwa Point – P29

Nach der Oberflächenpause ging es vom gleichen Punkt aus wieder los. Diesmal in Richtung des Wracks P29, einem Minenräumboot (Beschreibung). Im inneren des gut zu betauchenden Wracks sind wir auf einen großen Drachenkopf gestossen.

Beim Fotos machen mit der GoPro musste ich im Nachhinein festellen, dass die Beleuchtung noch einiger Optimierung bedarf. Auch wenn die GoPro relativ gut mit wenig Licht auskommt (im inneren einen Wracks in 35 Metern Tiefe ist es doch schon relativ duster) rauscht sie doch teils gewaltig. Wenn man die Objekte dann mit den Spots der Taschenlampe beleuchtet kann man meist leider nur einen hellen Punkt erkennen. Auch ist das Führen von Lampe und Kamera gleichzeitig eher unpraktisch, da muss ich mir noch eine bessere Lösung ausdenken.

Das Wrack war sehr gut zu betauchen und zurück auf dem Deck ergaben sich mit dem MG, den Aufbauten, den vielen Fischen und der Sonne von oben tolle Fotomotive. Auch hatte ich hier den Rotfilter ausprobiert, der einiges an Nachbearbeitung überflüssig macht (beim ersten Tauchgang hatte ich den Filter noch im Rucksack vergessen).

Zurück am Ausgangspunkt lockten wir während unseres Sicherheitsstopp mit dem Reiben von Steinen noch etliche Fische an, wodurch auch ein paar schöne Nahaufnahmen entstanden.

30-Sep-2013 11:24, GoPro Hero3-Black Edition, 2.8, 2.77mm, 0.02 sec, ISO 310
30-Sep-2013 11:32, GoPro Hero3-Black Edition, 2.8, 2.77mm, 0.02 sec, ISO 6400
30-Sep-2013 11:32, GoPro Hero3-Black Edition, 2.8, 2.77mm, 0.02 sec, ISO 6400
 
30-Sep-2013 11:32, GoPro Hero3-Black Edition, 2.8, 2.77mm, 0.02 sec, ISO 6400
30-Sep-2013 11:33, GoPro Hero3-Black Edition, 2.8, 2.77mm, 0.02 sec, ISO 128
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30-Sep-2013 11:33, GoPro Hero3-Black Edition, 2.8, 2.77mm, 0.02 sec, ISO 637
30-Sep-2013 11:33, GoPro Hero3-Black Edition, 2.8, 2.77mm, 0.02 sec, ISO 467
30-Sep-2013 11:34, GoPro Hero3-Black Edition, 2.8, 2.77mm, 0.02 sec, ISO 158
 
30-Sep-2013 11:34, GoPro Hero3-Black Edition, 2.8, 2.77mm, 0.02 sec, ISO 702
30-Sep-2013 11:35, GoPro Hero3-Black Edition, 2.8, 2.77mm, 0.02 sec, ISO 204
30-Sep-2013 11:35, GoPro Hero3-Black Edition, 2.8, 2.77mm, 0.004 sec, ISO 100
 
30-Sep-2013 11:35, GoPro Hero3-Black Edition, 2.8, 2.77mm, 0.003 sec, ISO 100
30-Sep-2013 11:35, GoPro Hero3-Black Edition, 2.8, 2.77mm, 0.009 sec, ISO 100
30-Sep-2013 11:35, GoPro Hero3-Black Edition, 2.8, 2.77mm, 0.02 sec, ISO 315
 
30-Sep-2013 11:35, GoPro Hero3-Black Edition, 2.8, 2.77mm, 0.02 sec, ISO 410
30-Sep-2013 11:36, GoPro Hero3-Black Edition, 2.8, 2.77mm, 0.02 sec, ISO 311
30-Sep-2013 11:36, GoPro Hero3-Black Edition, 2.8, 2.77mm, 0.02 sec, ISO 637
 

 

Malta 2013 – Seashell Divecove

Machen wir einen kleinen Anfang und unternehmen einen Ausflug in meine Tauchbasis. Über die Hotelseite und taucher.net bin ich auf die Seashell Divecove aufmerksam geworden, ein schöne Tauchbasis direkt am Meer in Mellieha Bay. Die Basis wird von Hubert Borg geleitet, der zusammen mit seiner Familie und erfahrenen Tauchlehrern für einen wirklich reibungslosen Ablauf vor, nach und während den Tauchgängen sorgt.

Seashell Dive Cove

Im vorraus hatte ich mich per Email an die Basis gewendet und wurde umfassend über Angebote und Bedingungen vor Ort informiert. Um auch ja nichts auf den Inseln zu verpassen habe ich gleich vorab das “Best of the 3 Islands” Paket gebucht, in dem 4 Landtauchgänge Malta, 2 Landtauchgänge Gozo und je 2 Bootstauchgänge um Malta und bei Comino im Preis von 285 € dabei sind.

Der Service ist hervorragend! So wurde ich an jedem Tauchtag in der Früh am Hotel abgeholt und nach den Tauchgängen auch wieder abgeliefert. Hier nochmal einen besonderen Dank an meinen häufigsten Taxifahrer, Josef!

DCIM103GOPROAuch sonst ist alles auf der Basis bestens organisiert. Die Transporter werden schnell beladen, es gibt getrennte Reinigungsbecken für Anzüge, Jackets und sonstiges Equipment, Aufhängemöglichkeiten, Platz für die Taucherkiste, das Boot liegt direkt vor der Haustür vor Anker…alles TipTop!

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Malta 2013 – Abtauchen im Mittelmeer

Urlaubsreif

Es war wieder mal soweit…die Schüler müssen nach den Sommerferien wieder zurück zur Schule und der Herbst vertreibt langsam mit goldenen Blättern, Nebelschwaden und kalten Nächten die letzten Anzeichen des Sommers. Endlich ist die große Feriensaison mit ihren horenden Preisen vorbei und man kann sich wieder entspannt in die südlichen Urlaubsregionen aufmachen. Aber wohin soll es den nun gehen?

Nachdem ich im Mai ja mit dem Tauchen angefangen habe und doch eine gewisse Begeisterung für diesen Sport aufbringen kann wäre die Möglichkeit zum Tauchen nicht zu verachten. Es sollte dann natürlich noch angenehm warm sein, vielleicht auch noch ein wenig Kultur (ich bin ja nicht allein unterwegs ;-) ) und am besten noch etwas wo wir noch nicht waren. Dazu soll es natürlich noch günstig sein, und und und…

Nachdem wir dann Stundenlang die Reisekataloge der Mittelmeerregionen, Balearen, Kanaren und Azoren durchstöberten, uns zwischenzeitlich auf die verschiedensten Regionen festlegten, Hotels aussuchten, Bewertungen und Angebote verglichen und alles wieder verworfen hatten, einigten wir uns auf Mallorca und waren mit einer Liste an möglichen Unterbringungsmöglichkeiten auf dem Weg ins Reisebüro um endlich den Urlaub zu buchen. Als wir das Reisebüro verlassen hatten ging die Reise nach MALTA!

Malta – was ist das eigentlich?

Malta

Wir hatten jetzt also gebucht: 12 Tage im 4-Sterne Hotel Solana in Mellieha auf Malta. Malta ist als kleinster Mitgliedsstaat der EU und ehemalige britische Kolonie gerade nach unserem England-Trip im April ziemlich vertrautes Terrain. Die englischen Einflüsse machen sich neben dem Linksverkehr und Englsich als zweiter Amtssprache besonders auch durch englischen Touristen und kulinarischer Prägung bemerkbar (ob das so gut ist kann jeder für sich beeurteilen).

Unser leider doch sehr verschlafene und langweilige Ferienort Mellieha (durch unsere spontane Entscheidung für Malta als Reiseziel hatten wir uns davor nicht wirklich darüber informiert, wo wir da landen würden) liegt im nördlichen Bereich der Hauptinsel Malta, nur wenige Kilometer von der Fähre nach Gozo entfernt. Von der Größe (besonders die Fläche) sollte Mellieha aber die Hauptstadt Valletta übertrumpfen, die sich auf einer Halbinsel mit 600 x 1000 Metern mit kleinen Gassen, einer Kathedrale, Stadttoren und Palästen zwängt.

Ansonsten findet man auf Malta schlechte Straßen (ausser die Teilabschnitte die durch EU-Mittel ausgebessert wurden, worauf überall mit Hinweistafeln aufmerksam gemacht wird), viel Trockenheit, teils überklimatisierte Linienbusse (die Wochenkarte ist mit 12€ günstig, dafür halten die Busse jedoch an fast jeder Kreuzung), alte Kirchen, seltsame Umzüge, typischen Souvenirläden, Silberwerkstätten und Restaurants mit relativ ähnlichen Speisekarten. Für meine Reise war aber das entscheidende womit das ganze umgeben wurde: ein Meer mit Riffen, Höhlen, Wracks,…

Abtauchen im Mittelmeer

An insgesamt 6 Tagen habe ich jeweils zwei Tauchgange an tollen Tauchplätzen um Malta, Gozo und Comino gemacht. Ausgangspunkt war die Seashell Divecove in Mellieha Bay und auf den Tauchgängen sind tausende Fotos und mehrere Stunden Videomaterial zusammen gekommen. Da es den Umfang eines Eintrages doch deutlich übersteigen würde, werde ich die Tauchtage in einzelne Blogeinträge aufteilen.

Jetzt fange ich aber erstmal an den Medienwust den ich produziert habe zu durchstöbern…