Die Alternative zur Frühlingsrolle: Vietnamesische Sommerrolle

Neulich war ich mal bei meinem Bruder in Berlin zu Besuch (die NHL-Saisoneröffnung in der o2World stand an) und habe dort die Küche Vietnams kennen gelernt. In Berlin findet man, zumindest um den Prenzlauer Berg herum, jede Menge vietnamesische Imbisse und Garküchen.
Neben leckeren Currygerichten und Fruchtshakes bleiben einem hier auf jedenfall die Sommerrollen im Gedächtnis. Diese leckeren Rollen habe ich jetzt einfach mal nachgemacht.

Was braucht man nun alles dazu:

  • Reispapierblätter
  • Reisnudeln
  • Bohnensprossen
  • Koriandergrün
  • Karotten
  • Sonstiges Gemüse nach Lust und Laune
  • Garnelen, Huhn oder Schwein
Für die Soße brauchen wir noch Hoisin-Sauce, Kokosmilch und ein paar Erdnüsse.

Die Vorbereitung:

Vorbereitetes Gemüse für Sommerrollen

Vorbereitetes Gemüse für Sommerrollen

Als erstes sollten die Zutaten vorbereitet werden. Die Reisnudeln werden vorgekocht bis sie al dente sind und das Fleisch bzw. die Garnelen werden angebraten oder gekocht. Diese können je nach Geschmack vorher mariniert werden. Das Gemüse in Streifen schneiden.

 

Die Zubereitung:

So vorbereitet kann die Arbeit beginnen. Zuerst kommt die Sauce dran, damit diese nachher auch wieder kalt ist.

Dazu die Hoisin-Sauce zusammen mit der Kokosmilch aufkochen lassen und ein bisschen einköcheln lassen. Das ganze später mit ein paar gehackten Erdnüssen garnieren.

Einrollen der Sommerrolle

Einrollen der Sommerrolle

Als nächstes kommt die Sache ins Rollen. Ein Reispapierblatt nehmen, es kurz in Wasser einweichen (auch wenn zuerst noch hart, lässt es sich danach ziemlich gut handhaben) und auf die Arbeitsfläche legen. Dann eine Lage Reisnudeln drauflegen und dann mit dem Gemüse belegen. Das ganze ein Stück einrollen, die Seiten einklappen, zwei Garnelenhälften davor legen (so liegen diese später gut sichtbar unter der Reispapierschicht) und fertig einrollen. Wie bei Frühlingsrollen und Wantans ist auch hier eine Gewissen Übung für die perfekte Sommerrolle von Nöten, aber das Geschmackserlebnis wird zur Wiederholungstat verleiten 😉

Sommerrollen

Sommerrollen

 

Zwanzig Prozent auf alles ohne Stecker

So titelte oft ein sehr hochwertiger Baumarkt. Ausgenommen ist in jedem Fall auch Tiernahrung, die Zubereitung dieses werde ich vorerst nicht beschreiben.
Alles ohne Stecker ist auch das Thema der zweiten Runde der Blogroll von Atlas Küchenstudio. Hier sollen wir alles verblogen, was uns zu diesem Thema einfällt. Nachdem ich in der ersten Runde schon die kabellosen Messer meiner Küche beschrieben habe, schaue ich mal die stumpferen Werkzeuge an.
Da ist mein Lieblingsobjekt der Küchenhelfer mein Mörser. Schöner, schwerer Granit, ich nehme es zumindest mal an ;-), ist hart genug um Sezchuan- und Schwarzen-Pfeffer zu mörsern um damit wundervoll scharf angebratene Riesen-Gambas zu würzen. Seitdem ich einen Platz für ihn zwischen Messerbrett und Espressomaschine kommt er viel mehr zum Einsatz als er nur in der Speisekammer stand. Da verstaubte er nur oben im Regal, zu schwer um ihn eben kurz rauszuholen.

Das nächste Küchengerät ohne Stecker ist eine große Metallschüssel und mein großes Brett. Damit mache ich Pizza so wie es gehört, ohne Stecker. Das erstemal, dass ich eine Pizza nur mit den Händen gemacht habe, war ich gerade mit meiner Kochlektüre BEEF fertig. Tolles Rezept gibt es hier
Mit diesen beiden Küchenhelfern lässt sich das wunderbar verwirklichen. Die Aufbewahrung gestaltet sich sehr einfach, das Brett steht neben dem Ofen und die Schüssel auf dem Hängeschrank.
Damit geht es aber schon langsam dem Ende zu bei meinen oft genutzten stromfreien Küchenhelfern. Sparschäler, Multireibe und Nudelholz finde ich nicht so sondeelich außergewöhnlich um sie hier zu beschreiben. Eine Knoblauchpresse benutze ich schon lange nicht mehr, da ist ein breites Messer viel besser geeignet. Das einzige was noch erwähnenswert wärr, sofern ich es den hätte, ist eine Nudelmaschine. Ich muss das Ding endlich mal bei meinem Papa im Keller ausgraben um mal selber frische Pasta zu machen :-D.

Anderl und Molf machen lecker Essen

Nachdem ich diesen Artikel im Februar angefangen habe, wird es langsam Zeit ihn doch mal fertig zu machen. Allein schon weil es so gut geschmeckt hat 😀

Diesen Samstag war es soweit, ich habe beim Alter vorläufig wieder an Anderl angeschlossen. Zur Feier des Tages wurde einmal wieder der Völlerei gefrönt.

Hauptziel des Abends war dabei, mit einer Kombination aus Pasta und Anti-Pasta die Kalorienaufnahme des Abends zu minimieren, es musste ja noch genug Platz für Alkohol bleiben. Die produktiven Ergebnisse dieses Tages wurden in den folgenden Bildern festgehalten.

 

Erste Sauce des Abends war mein erstes Ragù alla bolognese. Dafür haben wir Knoblauch (alle Gerichte beinhalten Unmengen davon!), rote Zwiebeln, Sellerie, Karotten, Hackfleisch und  (purer, herrlich duftender, reinster,…) Speck in Olivenöl und Butter andünsten lassen.

 

Zusammen mit Dosentomaten, Tomatenmark  Fleischbrühe und Rotwein schmurgelte diese delikate Mischung den Tag über gemütlich vor sich hin. 😀

Das Ergebnis sah dann ungefähr so aus:

Das kommt alles in den Mixer!Weiter ging es im Text mit einer vegetarischen, nicht minder leckereren, Alternative. Mein Basilikum musste mal wieder sein Blattwerk einem Pesto alla genovese opfern. Dazu einfach Knoblauch, Pinienkerne, Basilikum und viel gutes Olivenöl in den Mixer.

Das ganze nicht zu lange durchdrehen lassen, es soll ja nicht zu Brei werden. Das ganze wird dann noch mit frisch geriebenem Parmesan gemischt, mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Lecker!

Nun wird das ganze noch mit Parmesan gemischt.

Zu dem ganzen gab es noch gegrilltes Gemüse. Davon gibt es nur Fotos vom geschnittenen Gemüse, da es im fertigen Zustand dann doch zu stressig war.