Weihnachtliches Thailand

Wer kennt es nicht zu Weihnachten: Gänsebrust, Knödel, Blaukraut,…schöne deftige heimische Küche. Sowas ist ja auch mal ganz nett, trotzdem bin ich da eher der Fan anderer Köstlichkeiten beim Weihnachtsschmaus. Dieses Jahr stand die Thailändische Küche im Vordergrund, mit kleinen Ausflügen nach Vietnam und Sichuan.

Für den Beginn hier die kleine Speisekarte:

Vorspeisen:

  • Sommerrollen mit Hoisin-Dip
  • Satay-Spieße von Huhn und Rind
  • Wantans mit Schweine-Pilz-Füllung
  • Wantans mit Garnelen-Wasserkastanien-Füllung
  • Garnelen mit Sichuan-Pfeffer

Hauptgerichte:

  • Massaman Curry mit Rind
  • Schweinefleisch Süß-Sauer nach thailändischer Art
  • Huhn mit Cashew-Nüssen

Dazu gab es feinen Basmati und Krupuk.

Sommerrollen:

Diese leckere Köstlichkeit stammt aus Vietnam und bildet mit dem leicht durchsichtigen Reispapier einen wunderbaren Blick auf die frischen Zutaten. Auf einem Bett aus Reisnudeln türmen sich Karottenstreifen, Bohnensprossen, Lauch, Koriandergrün und Garnelen. Zusammen mit einem Hoisin-Dip bildet es eine tolle kalte Vorspeise. Über die Sommerrollen hatte ich schonmal einen Artikel geschrieben, muss diesen aber vor der Veröffentlichung noch mit Bildern versehen.

Satay-Spieße:

Mariniertes Huhn für Satay-Spieße

Mariniertes Huhn für Satay-Spieße

Mariniertes Rind für Satay-Spieße

Mariniertes Rind für Satay-Spieße

Nun geht es hinein nach Thailand. Schöne Hühnerbrust und feines Roastbeef werden in dünne Streifen geschnitten und mehrere Stunden mariniert. Für die Marinade kommen dunkle Sojasauce, Erdnussöl, ein spritzer Limettensaft, brauner Zucker, fein gehackte Zwiebel, zerdrückter Knoblauch, Ingwer, Chilipulver und Koriander zusammen mit dem Fleisch in den Kühlschrank. Danach wird das ganze wellig auf kleine Holzspieße gefädelt und anschließend scharf angebraten. Durch die dunkle Sojasauce und den Zucker erhält auch das Hühnchen eine wunderbare Farbe nach dem braten!

Satays in der Pfanne

Satays in der Pfanne

Zu den Satay-Spießen gibt es ein Sauce aus Erdnüssen, Erdnussbutter und Kokosmilch. Das ganze wird mit Sojasauce, Chili und Fischsauce abgeschmeckt.

Wantans:

Weiter geht es in die Welt der Teigtaschen. Zwar sind diese sicherlich sehr Chinesisch angehaucht, laut Kochbuch soll es diese aber auch in Thailand geben. Das Rezept selbst ist am Ende dann einfach nach Gefühl entstanden.

 

Garnelen für Wantans

Garnelen für Wantans

Formen der Garnelen-Wantans

Formen der Garnelen-Wantans

Für die Wantans mit Schweinefleisch und Pilzen wurde aus Schweinefilet, Mu-Err-Pilzen, Austernpilzen, Knoblauch, Sojasauce und Ingwer eine Füllmasse hergestellt. Diese wird in die kleinen Teighüllen (Tiefgekühlt vom Chinafassl) portioniert, die Ränder der Hüllen mit Wasser befeuchtet und es werden kleine Säckchen daraus zusammengeklebt. Das ganze ist eine sehr zeitaufwendige Tätigkeit, aber mit ein wenig Übung geht es doch recht flott von der Hand.

Garnelen- (Dreiecke) und Schweine-Pilz-Wantans (Vierecke)

Garnelen- (Dreiecke) und Schweine-Pilz-Wantans (Vierecke)

Da nach den Fleischwantans noch etliche aufgetaute Hüllen übrig waren, wurden eben noch ein paar Garnelen aufgetaut. Diese relativ klein gehackt und zusammen mit Wasserkastanien, Knoblauch, Lauch, Ingwer und Sojasauce (leider wohl etwas zuviel :-() in einer Schüssel gemischt. Die Mischung wurde auf die übrigen Teighüllen verteilt und zu Dreiecken gefalten.

Alle Wantans wurden dann im heißen Öl fritiert. Dabei gingen die etwas durchgeweichten Garnelen-Wantans leider ein wenig zu Bruch, was dem Geschmack aber nichts abtat.

Frittierter Wantan

Frittierter Wantan

Garnelen mit Sichuan-Pfeffer:

Riesengarnelen

Riesengarnelen

Nächste Station Asiens ist Sichuan, eine Provinz im Südwesten Chinas. Dieses Gericht verdankt dem aromatischen Sichuan-Pfeffer seinen Namen. Riesengarnelen werden zusammen mit Knoblauch, Chili und Ingwer scharf in der Pfanne angebraten. Kurz vor dem Garpunkt kommt eine Mischung aus Pfeffer, Sichuan-Pfeffer, Salz und Zucker (frisch gemahlen aus dem Granit-Mörser) mit in die Pfanne und verleiht den Garnelen einen sagenhaften Geschmack! Das ganze wird zum Abschluss noch mit Koriander-Blättern garniert und frisch serviert.

Massaman Curry:

Massaman-Curry

Massaman-Curry

Das erste Hauptgericht ist laut CNNgo die Nummer 1 der „World’s 50 most delicious foods“, und ich denke durchaus zurecht. Der Geschmack der Massaman-Currypaste zusammen Rindfleisch, Kartoffeln, Erdnüssen, Kokosmilch und Kafir-Limettenblättern ergeben eine tolle Kombination. Dazu wird zuerst das mundgerechte Roastbeef scharf angebraten. Hinzu kommen Erdnüsse und die Massaman-Paste, bevor es anschließend mit Kokosmilch, den Kartoffeln, Limettenblättern und Rinderbrühe auf dem Herd köchelt bis alles gar ist. Abgeschmeckt wird das ganze mit Palmzucker, Fischsauce und Tamarindenpaste.

Schweinefleisch Süß-Sauer nach thailändischer Art

Ein weiterer Import aus China ist das Schweinefleisch Süß-Sauer. Hier kommt mariniertes Schweinefilet zusammen mit frischem Gemüse (Bambussprossen, Paprika, Karotten, Zwiebel, Knoblauch, Lauch, Ingwer) zusammen in die Pfanne. Für den thailändischen Touch wird das ganze mit einer Sauce aus Pflaumensauce, Fischsauce, Ananassaft und Zucker gemischt.

Schweinefleisch Süß-Sauer auf thailändische Art

Schweinefleisch Süß-Sauer auf thailändische Art

 Huhn mit Cashews:

Huhn mit Cashwes

Huhn mit Cashwes

Huhn mit Cashwes im Topf

Huhn mit Cashwes im Topf

Als letztes Gericht gab dann noch was nussiges. Hierfür wurde die restliche Hühnerbrust kurz mariniert und scharf angebraten. Hinzu kamen Bohnensprossen, Karotten, Lauch, Knoblauch und geröstete Cashews. Als Sauce gab es dazu eine Mischung aus Austernsauce und Fischsauce.

Fröhliche Weihnachten!

Das Essen ist serviert

Das Essen ist serviert

Volt, Watt, Ampere, Ohm…Kinder, daraus macht man Strom

Auf in die nächste Runde! Nachdem in der letzten Runde des Atlas-Küchenblogs noch die stromlose Küchenausstattung im Vordergrund stand, so wird diesmal zum bloggen über die elektrische Küchenausstattung aufgerufen. Natürlich bin ich auch in dieser Runde mit von der Partie, gerade weil auch der zweite Platz bei der Verlosung noch ausbaufähig ist 😉

Die Grundausstattung

Seitdem ich seit August nun meine „eigene“ Küche habe, zumindest bin ich der fast alleinige Herr der Töpfe, Pfannen und Messer :D,  bin ich jetzt auch einigermaßen für meine elektrischen Geräte in der Küche zuständig. An elektrischen Geräten stehen hier neben Einbauherd und Kochplatten, Kühlschrank (ein sehr schöner Siemens Edition 150), Mikrowelle, Toaster, Wasserkocher und Espressomaschine noch ein Stabmixer.

Der Kickstarter

ECM Casa

ECM Casa

Da die meisten Sachen hier doch recht gewöhnlich sind, eigentlich alle, werde ich hier über die Espressomaschine und den Mixer berichten. Die Espressomaschine ist eine schöne ECM Casa, alles schön blitzender Edelstahl, Kupferkessel, ordentlich Dampf unter der Haube und macht lecka Caféeeeeeee. Ein Muss an jedem Morgen, ein großer Eimer Cappuccino. La Macchina ist somit mindestens einmal am Tag in benutzung, wenn nicht noch öfter :D.

Der Elektromotor

Stabmixer

Das kommt alles in den Mixaaaaa!!!!!

Weiteres Gerät im produktiven Küchenalltag ist mein Stabmixer. Damit werden Suppen püriert und bestes Pesto hergestellt. So ist er aus meiner Küche aktuell nicht wegzudenken. Mit dabei im Set, neben dem Stabmixer-Stab, sind zwei Gefäße mit Aufsatz zum Zerkleinern von Nüssen, Pasten,…, ein Mixbecher und ein Schneebesen. Letzterer lässt aber sehr an Stabilität vermissen und wird so quasi nicht eingesetzt.

Die Versorgungsleitungen

Der Vorbesitzer dieses Hauses, der also auch die Küche eingerichtet hat, muss wohl jeden Ratschlag zur sicheren Gestaltung im Küchenbereich fehlinterpretiert haben. Von den vorhandenen 6 Steckdosen sind gerade mal zwei gut nutzbar, von der dritten für die potentielle Spülmaschine mal abgesehen. Diese beiden befinden sich im Eck hinter Espressomaschine, Wasserkocher und Messerbrett.

Eine weitere Steckdose befindet sich ungefähr 30 cm über dem Boden. In der Nähe könnte man eventuell einen Kühlschrank aufstellen, wenn man den auf keinen Platz in der Küche Wert legt.

Steckdose für den Dunstabzug

Steckdose für den Dunstabzug

Die weiteren beiden Steckdosen entsprechen in der Wahl einer Meisterleistung, die Seinesgleichen sucht! Nummer zwei befindet sich strategisch gut einen halben Meter rechts vom Herd. Hier könnte man super arbeiten, den Stabmixer anschließen und eine Suppe auf dem Herd pürieren. Das könnte man, wenn diese Steckdose nicht schon für den Dunstabzug reserviert wäre. Hier führt ein gestückeltes Kabel auf der Arbeitsplatte entlang, am Schrank hoch, über den Schrank um die Ecke in den Dunstabzug!

Lemmingsteckdose

Lemmingsteckdose

Nummer eins ist an einer sehr guten Position. Bestens geeignet um einen Fön ins Spülbecken zu werfen, da gleich daneben anzufinden. Ich wüsste nicht so wirklich wofür man an dieser Stelle eine Steckdose brauchen könnte und sollte diese bei Gelegenheit mal entfernen. Gleichmal auf die ToDo-Liste für 2012 setzen 😀

Letztere erinnert mich stark an Feng Shuizid von Nichtlustig.de!