Musikalischer Mittwoch und die Krux mit der Tanzfläche

Es ist der 9. Februar 2010, circa 22 Uhr. Das buchstabenchaos und ich haben uns für einen Tanzkurs der Vhs angemeldet (schon vorher,  ich hab mich nach langen Überredungen dazu bereit erklärt). Was mache ich an so einem schönen Dienstag? Eishockey spielen, wie fast jeden Dienstag im Winter, und mir mal eben das Wadenbein brechen…ist doch eine gute Ausrede für das Auslassen des Tanzkurses 😉
Mit einer ähnlichen Begeisterung bin ich auch sonst auf der Tanzfläche unterwegs. Damit wird nach der versteckten Inspiration auch das nächste Thema von Katies musikalischen Mittwoch nicht direkt leicht: Ein Song, der mich auf die Tanzfläche zieht

Wenn es mich als angehenden C-Promi in eine Tanzshow bei RTL verschlagen würde, würde die Frage „Ein Juror, der mich von der Tanzfläche zieht“ neben Herrn Lambi wohl auch jeder andere sein, vom Publikumsjoker ganz zu schweigen. Ich gehöre zu diesen Menschen die bei ihren Bewegungen so aussehen wie Playmobil- oder Legomanschgerl, das sieht so stocksteif aus, als würde ich mit einem Stock im Arsch versuchen rumzuhüpfen. Eine Aussage die ich über mich treffen kann: I can’t dance!

[youtube Ae7c6JCYKyY]

Neben meinem riesigen Bewegungstalent auf der Tanzfläche, Kollateralschäden würden mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit auftreten, fehlt mir auch jedes Gefühl für den Rhythmus (ich komme selbst beim Klatschen aus dem Takt). Farin Urlaub hat das ganze für mich mal recht treffend beschrieben: Ich gehöre nicht dazu

[youtube I__O3678MXA]

Aber da ich ja einen Song nennen soll, der mich auf die Tanzfläche zieht, gebe ich wenigstens ein Beispiel wie es den aussehen könnte wenn mich die Masse mit aufs Parkett reißt…

[youtube rja9aG84jFI]

(Bei Konzerten dieser Band soll das bei mir durchaus schon vorgekommen sein)

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Musikalischer Mittwoch und aus welcher Note mir die Muse souffliert

Weiter geht es mit dem Thema der vierten Woche von Katies musikalischen Mittwoch. Das Thema dieser Woche finde ich persönlich sehr sehr schwer zu beantworten: Inspiration

Als erstes muss ich mich fragen, zu was ich durch ein Lied überhaupt inspiriert werde. Bei Büchern fällt mir ein Beispiel ein. Unser damaliger Kunstlehrer Herr Wolfram Weiße (O-Ton: „Ruhe! Ich bin gestört!“) gab uns einen Streifen aus einem Tuschebild, um welches wir herum ein eigenes Bild weiterzeichnen sollte. Während die Klasse am tuschen war, lass er uns aus dem Hobbit vor. Der Großteil der Klasse war davon eher genervt, ich hab hingegen meinen richtigen Einstieg in Tolkiens Welt gefunden. Auch war es eines der wenigen Bilder mit Tusche, bei den ich mit Freude dabei war (Tuschemalerei war sonst so ein Kandidat für mich, bei dem ich als Linkshänder eher das ganze verwischte als ein ordentliches Bild hin zu bekommen). Es ist eines von, glaube ich, zwei Bildern von mir geworden, dass es in den Schuljahresbericht geschaft haben :D, und da haben sich neben dem LK Kunst nur sehr wenige getummelt.

Aber die Problematik hier ist halt leider, dass es nicht um ein inspirierendes Buch geht, sondern eben um ein Lied. Hier steh ich ein wenig ratlos da. Zu meinen Abschlussarbeiten im Studium oder sonstige Abgaben wurde ich nicht inspiriert durch irgendwelche Lieder. Gut, die Arbeiten sind da eher technischer Natur und legen nicht den großen (bis gar keinen) Wert auf künstlerische Kreativität.

Zu meinen Blogbeiträgen, im speziellen auch diese Blogparade, werde ich durch das buchstabenchaos und den veranstaltenden Blogger, hier die Katie, inspiriert. Zum zweiten Bereich in meinem Leben wo ich ab und an so etwas ähnliches wie Kreativität aufblitzen lasse, dem Kochen, werde ich eher durch das Fernsehn, durch Bücher, Restaurants oder meinem knurrenden Magen inspiriert (er ruft grad auch schon wieder ein wenig ;-)). Aber bei Liedern fällt mir gerade nichts ein…

Deswegen lasse ich mich jetzt einfach mal durch die Gipsy Kings mit Inspiration inspirieren 😉

[youtube VcOvqpOWCwM]

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Musikalischer Mittwoch und welche Klänge die Welt bei meiner Geburt verzückten

Hiermit steige ich das erste mal pünktlich in den laufenden musikalischen Mittwoch von Katie ein. Nachdem ich die ersten drei Beiträge die letzten Tage nachgeholt habe, schließe ich mich heute dem großen Reigen der musikalischen Mittwochsschreiber an. Thema an diesem sonnigen Mittwoch: Welcher Song war Nr. 1 in Deutschland, als du geboren wurdest?

Eines hatte der Tag meiner Geburt mit diesem hier gemein, die Sonne strahlte relativ unverhüllt auf Deutschland nieder. Aber im Vergleich zu heute hat sich dann doch einiges geändert.

Wir schreiben den 12. Februar 1983. In den USA und Großbritannien bestimmten die Men at Work den Takt der Musik und Michael Jacksons Thriller stand in den Startlöchern um mit Billie Jean und Beat It die Single- und Album-Charts zu erobern. In Good old Germany schwappte hingegen eine andere Welle…die neue deutsche Welle.

Am Tag meiner Geburt dominierte Nena mit ihrem gleichnamigen Album die Verkaufscharts während Peter Schiling mit seinem Major Tom ganze 8 Wochen die Single-Charts dominierte.

[youtube fwh7Ic_uKCs]

Ich sag mal so: Es hätte schlimmer kommen können, aber im englischsprachigen Raum war die Musik doch um einiges besser!

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