Musikalischer Mittwoch and say my name!

Weiter geht es wieder mit dem musikalischen Mittwoch und einem Thema das bei mir nicht wirklich schwer ist…ein Song mit meinem Namen drin. Der Name Max bietet da denke ich zahlreiche Möglichkeiten.

Mit meinem fortgeschrittenem Alter kenne ich noch Lieder, die lieber tief in den Archiven jedes Musiksenders vergraben bleiben sollten. Nicht jeder Schatz sollte gehoben werden, aber für euch hole ich ein solches Exemplar nochmals aus den Untiefen des schlechten Geschmacks hervor…

[youtube oUBSS41ZIWI]

Um danach wieder auf positive Gedanken zu kommen, noch eine Demonstration dieses tollen Namens:

[youtube vDA-SAwz2VQ]

Musikalischer Mittwoch und die Kunst des Liveauftritts

Nachdem ich nun mehrere Wochen abstinent war und Katies musikalischem Mittwoch nicht mehr gefolgt bin, Themen wie Song für eine bestimmte Person liegen mir nicht so besonders, steige ich mal beim Thema „Mein erstes Konzert“ wieder ein.

Das Thema gestaltet sich dann leider doch relativ schwierig, weil so wirklich genau weiß ich nicht mehr welches den das erste war. Zwei Konzerte die unter meinen ersten waren könnten die folgenden beiden sein, wobei jedes von ihnen seinen ganz persönlichen Charme hat:

Besuch im Kurhaus

Das eine Konzert ist ein eher kleines, beschauliches Fest der Musik. Es ist in der Regel kurz vor Weihnachten und findet (fast?) jedes Jahr im Kurhaus Bad Tölz statt. Die Tölzer Band Banana Fishbones, bekannt durch Songs wie Easy Day oder das Mitwirken in Soundtracks Die wilden Kerle und Wer früher stirbt ist länger tot, veranstaltet diese Heimspiele immer unplugged und gibt dem begeisterten Publikum wohl bekannte Rhythmen vor.

[youtube Krj_uE2OnHc]

Leider hab ich jetzt kein ansprechendes Video auf Youtube von einem der Konzerte gefunden, also gibt es einfach eine Studioversion. Zeitlich könnte es eines meiner ersten Konzerte sein, wobei ich das nicht mehr so wirklich einordnen kann.

Schlechte Akustik, tolles Konzert

Das andere Konzert war in der Olympia Halle München, sicherlich kein Ort der für sein Akustik bekannt ist. Dafür haben die Künstler die dort auftreten zumeist große Namen und internationalen Erfolg. Zeitlich könnte auch der folgende Künstler, den ich mehrmals dort gesehen habe, zu meinen ersten Konzerten gehören.

Carlos Santana

Er überzeugt nicht nur durch seine besondere Art des Gitarrenspiels, sondern auch durch die Qualität der Musiker die mit und um ihn herum musizieren, jeder für sich ein Highlight! Meist sind es nur, anders als bei Bands üblich, die Sänger die ein wenig an der Qualität des Abends nagen (zumindest beim letzten konnten sie nicht voll überzeugen), aber auch das sind nur kleine Nuancen von Kritik.

[youtube f-y2LUh-9AA]

Bitte wenden…

Kennt Ihr nicht auch die freundliche, aber bestimmte, Frauenstimme eueres Navigationsgeräts, wenn Ihr halt anstelle der dritten Abfahrt schon die zweite Abfahrt im Kreisverkehr genommen habt?

„Wenn möglich, bitte wenden!“

Nach zweit ausgelassenen Runden, Spargel zählt noch zu den wenigen Lebensmitteln mit denen ich noch nicht warm geworden bin und beim Frühstück war ich gerade in einem Schreibmotivationstief (der Mai blieb ohne einen einzigen Blogeintrag), springe ich beim Thema Grillen wieder mit ins Boot der Küchen Atlas Blog Blogparade Küchenausstattung.

Das Boot trifft es gerade eben sehr gut, weil trotz langem Wochenende fallen heimische Grillexperimente leider ins Wasser. Heute geht es zwar noch zum Start der deutschen Nationalmannschaft zum Grillen, jedoch nicht daheim, nur unter dem Balkon und dann noch mit Gas ;-). Da ich auch sonst beim Grillen meist die Zeit für Fotos vergesse, die Vorbereitung ist schon früher und wenn dann die Glut glüht, dann muss es meist schnell gehen, müssen diese eben noch nachträglich eingepflegt werden.

Spielzeug für Männer

Auch wenn mich das buchstabenchaos dafür wahrscheinlich ein wenig schief anschauen wird, führe ich den Grill mal unter der Rubrik Männerspielzeug (auch der Rest der Küchenausstattung fällt zumeist unter meine Zuständigkeit). Bei meinem Grill handelt es sich aktuell um ein Leihobjekt, entführt aus Papas Garten, das sich natürlich wunderbar durch das bei Jan verloste Lustobjekt ersetzen/ergänzen lässt. Es ist ein Pendelgrill mit einem Stahlrost von 60 cm Durchmesser, der über einem 70 cm Kohlebecken in der Höhe sehr gut einstellbar ist.

Gefüllt wird das Kohlebecken zumeist mit Kohlebrikets, damit ist auch bei einem längeren Grillevent für langanhaltendes Grillvergnügen gesorgt. Nach dem Grillen lässt sich der Rost aushängen und das Kohlebecken dient danach als Feuerschale, sehr romantisch ;-).

Was kommt auf den Grill?

Wichtigste Frage nach der Zubereitungsart (die Glaubensfrage ob Kohle oder Gas) ist natürlich das zubereitete Grillgut. Dieses ist bei mir vorwiegend fleischig, egal ob von Schwein, Rind, Huhn, Pute, Lamm,… oder kommt aus dem Garten (des Supermarkts) oder der Fischtheke. Im Bereich von Fisch und Gemüse besteht aber noch Bedarf an Übung, so sollte man für Fisch wohl doch auf Alufolie oder Grillwanne setzen, aber die Garnelen letztens waren spitze :D, nur den Gästen nachher doch zuwenig ;-).

Bei den Marinaden geht es zumeist in die Bereiche Paprika und Curry, zumeist noch die Ware aus der SB-Theke. Die Wurst ist bei mir auf dem Grill nicht besonders stark vertreten, lieber wird da ein wenig frisches Rinderhack zu kleinen Hamburgern verarbeitet…

Was kommt dazu?

Eine Sache die niemals fehlen darf beim Grillen ist Tzatziki, natürlich selbst gemacht, mit ordentlich Knoblauch bei :D. Dazu gibt es natürlich das obligatorische Baguette dazu. Eine Sache die meist auch nicht fehlt sind Kartoffelhälften aus dem Ofen, gut gewürzt mit Rosmarine, Pfeffer, groben Meersalz, Olivenöl, Knoblauch und was sonst noch gerade so drauffällt.

Zusätzlich zu diesen essbaren Beilagen kommt natürlich noch Bier, frisch aus dem Kühlschrank, hinzu :D. Da darf das schaumig eingeschenkte Weißbier in der Hand des Grillmeisters nicht fehlen.

In einer Hand das Bier, in der anderen Hand…?

Gegrillt wird grundsätzlich ohne Handschuhe. Zum Einsatz kommt das Werkzeug was sich gerade finden lässt. Bambuszange oder Grillwender finden sich zumeist irgendwo in der Küche. Einen besonderen Favoriten habe ich hier aber nicht wirklich.

Das Messer zur Garpunktkontrolle bleibt in der Küche, dafür kann der geübte Griller ja auch die Druckprobe durchführen. Nur bei Steaks muss ich noch ein wenig üben, die letzten waren dann doch ein wenig zu well done…

How to clean up the mess…

Nach dem Grillen ist vor dem Grillen, oder so ähnlich. Und da ich lieber zum Grillen anfange, ohne vorher Stundenlang der Rost polieren zu müssen, kommt zügig nach dem letzten Stückchen Fleisch der Metallschwamm zum Einsatz um die angebranten Reste vom noch heißen Rost zu kratzen. Die Hitze der Glut erledigt nach und vor dem Grillen den Rest der nötigen Hygiene und so ist der Grill quasi gleich wieder bereit für neue Untaten.

Je öfter, desto lecker…

Zum Abschluss des Blogeintrags gehe ich noch eben auf Jans Frage ein, wie oft wir den grillen. Ich versuche so oft wie möglich zu grillen, was natürlich auch recht abhängig vom Wetter ist. Deshalb ist Schreiben bei diesem Hundswetter, 12°C und Regen ist nicht gerade grillfreundlich, eine kleine Seelenqual, gerade ein wenig hemmend, aber die Vorfreude auf besseres Wetter treibt mich voran :D. Bei Sommerlichen Temperaturen Grille ich natürlich liebend gern mit Freunden (auch wenn wir keine haben ;-)).

Sachen, die ich noch machen will…

Jetzt ist der Abschluss doch noch eins nach hinten gerutscht…

Things I want to do in future:

  • Angrillen im Januar, das hab ich irgendwie noch nie geschafft
  • Pizza vom Grill (dafür würde sich natürlich ein Kugelgrill doch besser eignen)
  • Fisch im ganzen grillen (so schwer wird das schon nicht sein)