The city that never sleeps…

Früher sang der leider kurz Weihnachten verstorbene Udo Jürgens, das er noch niemals in New York war…das kann ich für mich jetzt zumindest mal abhacken. Anfang Januar sollte es zu Christines Geburtstag nach New York gehen. Der Blick auf den Wetterbericht lies ein mulmiges Gefühl in der Magengegend: Wintereinbruch in Amerika, heftige Schneestürme im mittleren Westen und über die Ostküste, härtester Wintereinbruch seit Jahrzehnten, in New York wird der Notstand ausgerufen…

Grönland

Hinflug über Grönland

Rosige Aussichten für die ersten Schritte in der neuen Welt und meiner ersten wirklich Großstadt. Aber wir hatten Glück…pünktlich zu unserer Anreise entspannte sich die Lage gerade an der Ostküste, es waren sogar frühlingshafte Temperaturen mit bis zu 10°C angesagt. So blieb das ewige Eis auf Grönland unsere einzige wirkliche Winterlandschaft auf dieser Reise.

Angekommen am Newark Airport (New Jersey) ging es nach der Sicherheitskontrolle mit dem Bus nach Manhatten zum Port Authority Bus Terminal und mit der Metro weiter in die Richtung unserers Hotels. Das lag in der Upper West Side, Ecke West 77th Street und Broadway, einen Katzensprung vom Museum of National History und dem Central Park entfernt.

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Durch die strategisch gute Lage war das Hotel ein hervorragender Ausgangspunkt für Erkundung der Stadt. In 5 Minuten war man zu Fuß an der Express Metro Station an der 72th und war dadurch innerhalb weniger Minuten am Times Square und anderen Hotspots Manhattans.

Times Square

Times Square

Den ersten Abend und den folgenden Tag in New York verbrachten wir mit bummeln durch die Stadt und den ersten kurzen Besuch in einem anderen Stadtteil. In der Früh ging es zur Staten Island Ferry mit der man kostenlos zwischen Manhattan und Staten Island pendeln kann. Mittags stiegen wir an der Canal Street aus und gingen bei leichtem Nieselregen durch Chinatown…tolle Eindrücke, nur das Essen war irgendwie ernüchternd „westlich“ und nur wenig exotisch…naja…vielleicht ein andermal.

China TownChina TownStaten Island FerryStatue of Liberty

Neben dem erleben des Lebens in dieser Großstadt wollten wir natürlich auch ein wenig die Sehenswürdigkeiten New Yorks erkunden. Dafür holten wir uns den New York City Pass in dem etliche Attraktionen von Hochhäuser über Stadtrundfahrten bis Museen enthalten waren, teils sogar mit der oft hilfreichen „Fast Lane“ 😀

Die „Fast Lane“, in den Hauptouristenzeiten sicherlich nützlich, war im Januar nicht nötig…obwohl…die normalen Anstehreihen aus Absperrungen arteten meist in einen reinen Hindernisparkour aus und erhöhten das für gewöhnlich hohe Städtereisen-Schritte-Aufkommen nochmals deutlich :D. Gerade von den Wartezeiten ist also der Januar ein sehr guter Reisemonat, wenn den das Wetter mitspielt.

Mit dem New York Pass in der Hand ging es am dritten Tag unserer Reise auf zum Marathon. Angefangen mit Top of Rocks verschaften wir uns einen ersten Überblick über Manhattan…der Rest New Yorks war leider noch nebelverhangen, wodurch wundervolle Eindrücke entstanden:

Top of the Rocks Top of the Rocks Top of the Rocks

Anschließend ging es über die MOMA und FAO Schwarz zum Guggenheim Museum. Von dort durchquerten wir den Central Park und kamen schöpften im Hotel ein wenig neue Energie. Abends machten wir uns erneut zum Times Square auf und besuchten die Körperwelten und Madame Tussauds.

Am nächsten Tag ging es weiter mit einer Tour mit dem New York Water Taxi und wir umrundeten die Skyline und stiegen in Brooklyn wieder aus. Von dort ging es zu Fuß über die Brooklyn Bridge. Die geplante Weiterfahrt mit dem Water Taxi haute zeitlich irgendwie nicht so ganz hin, so das wir alternativ den Weg zum 9/11-Memorial antraten. Da Christine anfing ein wenig zu kränkeln trennten sich hier unsere Wege und Christine machte sich auf den Weg ins Hotel, während ich den Flugzeugträger Interception und dem Space Shuttle einen Besuch abstatten wollte. Dazu wollte ich das Water Taxi an der nächsten Haltestelle wieder einholen, leider sah ich nur noch wie es ohne mich davon fuhr. So ging es mit der Metro und einem langen Fußmarsch wieder zur Starthaltestelle des Water Taxis, bei dem auch der Flugzeugträger liegt. Gerade als ich dort ankomme, läuft auch das Water Taxi wieder ein…nach einer kompletten Runde um Manhattan und raus zur Lady Liberty, während ich die „schönen“ Nebenstraßen New Yorks und die Metro bestaunen durfte :(. Trotzdem noch eben auf den Flugzeugträger und dann ab zum Hotel.

Guggenheim Brooklyn Bridge 9/11 Memorial Number One World Trade Center

Da Christine noch nicht wieder vollkommen Fit war ging ich noch alleine zum Museum of National History in dem ich mich kurz vor Schließung durch die Geschichte hangelte. Den Tagesabschluss bildete der Besuch des Empire State Building bei Nacht mit einem Blick über die Stadt die niemals Schläft.

Nachts auf dem Empire State Building

Nachts auf dem Empire State Building

 

Empire State Building bei Nacht

Empire State Building bei Nacht

Was war eigentlich 2014 alles los?

Nachdem ich gestern meinen ersten Beitrag dieses Jahr erstellt habe fand ich meinen Blog irgendwie doch ziemlich leer. Irgendwie konnte ich mich dieses Jahr noch nicht so wirklich dazu aufraffen, ein wenig was zu den erlebten Sachen zu schreiben. Dabei ist eigentlich doch einiges passiert in 2014. So habe ich, nachdem ich in meinen bisherigen 30 Lebensjahren Europa noch nicht verlassen hatte, drei zwei neue Kontinente meiner Reiseliste hinzugefügt. Im Januar fühlte ich mich wie Christoph Columbus und eroberte die neue Welt mit einem Städtetrip nach New York. Mein 2013 begonnenes Hobby Tauchen brachte mich in wärmere Gefilde und ich war im Juli und Oktober jeweils auf Tauchsafari in Ägypten. Schließlich war ich im Oktober auch noch (fast) auf dem asiatischen Kontinent, als ich mit Sandra und Christine Istanbul unsicher machte.

Wo fang ich da nur an mit dem Erzählen?