Malta 2013 – Und sonst?

Das war also Malta. In etlichen Berichten habe ich jetzt über Malta im Hinblick aufs Tauchen beschrieben. Mit vielen Fotos konnte ich euch hoffentlich einen guten Eindruck von der Unterwasserwelt geben und ein positives Bild von den Taucherlebnissen vermitteln. Von der Fischvielfalt sicherlich nicht mit dem Roten Meer zu vergleichen, aber gerade durch die Felsformationen, die Sichtweiten und den vielen gut zu betauchenden Wracks sicher die ein oder andere Reise wert!

Auch wenn ich schon viel Zeit für das Schreiben und der Aufbereitung der Fotos gebraucht habe ist wahrscheinlich nur ein kleiner Teil bisher erledigt ;D. Ich hab zwar schon angefangen zu schneiden, aber ich bin da durch mangelnde Erfahrung erst am Anfang und muss noch etliche Stunden Videomaterial filtern und schneiden und zu einem hoffentlich stimmigen Gesamtwerk verarbeiten.

Aber da man nicht nur für das Tauchen nach Malta kommt (die Inseln sind doch größer als die Inselchen der Malediven 😉 ), geb ich euch noch ein paar weitere Eindrücke.

Der Verkehr

Als ehemalige englische Kolonie gehört Malta zu den wenigen Ländern mit Linksverkehr. Gepaart mit dem eher schlechten Zustand wollte ich nicht unbedingt selbst aktiv am Verkehr teilnehmen. Deshalb waren wir immer mit den Bussen unterwegs, dem einzigen öffentlichem Verkehrsmittel. Mit der 12€-Wochenkarte kommt man gut, wenn auch teils etwas langsam, über die Insel. Bis auf die Heimfahrt von Saint-Pauls-Bay waren auch alle Fahrten gut klimatisiert, bei der einen froren wir quasi durchgehend 🙁

Die Landschaft

Viel Nichts, viele kleine Orte mit dem typischen Sandsteinhäusern, durchzogen von schlechten Straßen. Sandstrände gibt es eher wenige, und diese sind gut bevölkert. Sonderlich viel haben wir in der Landschaft nicht unternommen, da die große Trockenheit der ganzen Insel nicht soooo reizvoll ist ;).

Das Essen

Typisch für Urlaubsinseln gleichen sich die Karten der Restaurants schon sehr. In den meisten Restaurants gibt es Pasta, Pizza sowie die gleichen Fisch- und Fleischgerichte. Meist gibt es Hamburger. Die kulinarischen Höhepunkte der maltesischen Küche blieben eher niedrig, aber der Hase in Knoblauch war durchaus sehr gut!

Mein kulinarischer Höhepunkt war bei BADASS BURGERS (http://www.badassburgers.eu/). Hier gibt es wirklich tolle Burger, die besten die ich bisher gegessen habe! Auf dem Bild seht ihr „ROCKY“, den nochmals deutlich besseren „DADDY“ hatte ich in Valletta während der „Notte Bianca“.

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Auch beim Essen macht sich natürlich die englische Note bemerkbar. Am deutlichsten sieht man das beim Frühstück…very british!

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Die Kultur

Malta bietet das was mediterrane Länder meistens bieten. Einige Tempel, viele Kirchen, Festungen,…so schlenderten wir durch Vallettas Gassen, erklommen die Zitadelle auf Gozo, suchten nach schattigen Plätzen auf dem Weg um Valletta herum (da hatten wir wohl irgendwo doch vorher abbiegen sollen…), hörten uns Audioguides in der St. Pauls Co Cathedral an, besuchten den Palast des Präsidenten und das Arsenal von Valletta.

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Der kulturelle Höhepunkt war die „Notte Bianca“, während der sich gefühlt die ganze Inselbevölkerung durch die Gassen Vallettas zwängte. Hier waren an jeder Ecke Ausstellungen, Konzerte, Vorführungen, Essensmöglichkeiten und später auch sehr sehr lange Schlangen vor den Sehenswürdigkeiten, die an diesem Abend kostenlos zu besichtigen waren.

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Dieser nette Vogel hang am Hauptplatz rum, auf dem später die Menschenmassen drängten. Da wir uns zum Glück recht früh auf den Weg nach Valletta gemacht hatten und dementsprechend auch wieder recht früh den Heimweg angetreten hatten, kamen wir ohne größere Probleme auch wieder heim 😀 ich will nicht wissen wie die Busse gegen Ende der Nacht überfüllt sein mussten.

Das Wetter

Das Wetter war schön! Meist bester Sonnenschein, ab und an ein paar Wolken und in der Nacht und in der Früh teils ein paar kleine Schauer. Nur an einem Tag war das Wetter wirklich schlecht und regnerisch. Da machten wir uns mit dem Bus auf den Weg nach Sliema mit dem relativ großen Einkaufszentrum und besuchten danach nochmals Vallettas Gassen und Geschäfte.

Von den Temperaturen war es meist um die 28°C im Schatten, auch abends wurde es nicht wirklich kalt. Am morgen des Rückflugs hatten wir um 6:30 Uhr Temperaturen um 22°C, wodurch die Temperaturen in Bayern um 2°C mit Schneefällen unsere Vorfreude auf den Heimflug doch etwas dämpften ;).

Das Shoppen

Es ist sicherlich kein Einkaufsparadies, aber man hat sicher schon schlechteres gesehen ;). Neben den englischen Bekleidungsketten und vielen Schmuckläden mit typisch maltesischem Silberschmuck ist mir besonders ein Highlight aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik aufgefallen…das muss wohl die neue Konsole von Nintendo sein?

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Hitzewallungen jenseits der Mikrowelle

Es geht jetzt schon in die 11. Runde von Jans Blogparade Küchenausstattung! Thema diesen Monat: Kochen, Backen, Erhitzen

Das letzte Thema wurde ausgelassen, weil ans eingemachte geht es bei mir nur selten ;-), bisher nämlich noch nie. Das Thema diesen Monat hatten wir ja schon so Ansatz, das waren damals die Küchengroßgeräte. Wie damals muss ich auch heute noch mit einer Einbaukombination der Marke Zanussi vorlieb nehmen, und diese hat funktional nur sehr wenig zu bieten. Die vier Stahlherdplatten bieten je 3 Heizstufen, zum Glück gibt es noch je einen Zwischenschritt. Der Ofen hat eine recht analoge Hitzeeinstellung und man kann bei den Hitzearten zwischen Ober- und Unterhitze, Ober- und Unterhitze sowie Ober- und Unterhitze wählen…das nenne ich mal eine große Auswahl ;-). Für ein wenig geköchel reicht es zwar, aber große kulinarische Errungenschaften sind damit nur schwerlich zu erreichen.

Wenn der Herd schon nichts ist, so sind wenigstens die Töpfe was, bei mir wird in Fissler gekocht…sehr schöne Töpfe in GROSS und klein.

Große Grillstyle-Verlosung mit Jans Küchenleben

Nachdem Jan uns schon eine geraume Zeit mit der Blogparade Küchenausstattung beschäftigt, bringt Jan diesmal zusammen mit grillstyle.de eine schöne Verlosung raus. Dabei geht es darum, welche Grills einem den aus dem Grillstyle-Angebot besonders zusagen. Genaue Teilnahmebedingungen gibt es bei Jan.

Zur Teilnahme soll man sich zwei Grills aus dem Angebot raussuchen, je bis 300 € bzw. 600 €, die man sich im heimischen Grillarsenal vorstellen könnte. Bei mir ist die Wahl dabei auf zwei Holzkohlegrills gefallen, Gas geben war noch nie so meins ;-).

In der Gewichtsklasse bis 300 €: Johann Lafer

Auch wenn ich seinen Sparringspartner von der Art her bevorzuge, fällt die Wahl in dieser Gewichtsklasse auf den Grill mit der Editionsbezeichnung Johann Lafer. Neben der schönen großen Grillfläche von 57 cm und den zwei getrennten Kohlebecken für verschiedene Grillzonen hebt sich der Grill durch das zusätzliche Ablagebrett hervor. Bei meinem aktuellen Schwenkgrill im Garten muss ich mir immer irgendwo ein Tischchen daneben stellen, um die Grillzange oder das Weißbier sicher zu platzieren :D.

Über die Weber One-Touch hab ich ansonsten bisher nur positives gehört. Interessant finde ich auch die verschiedenen Zubehörteile wie z.B. einen Pizzastein. Zwar habe ich sowas zwar für den Backofen, aber im Grill sollte man unter der Kugel doch noch bessere Temperaturen hinbekommen.

In der Schwergewichtsklasse bis 600 €: Smokey Mountain

Eine etwas ungewöhnliche Form zeigt meine zweite Wahl, Smokey Mountain Cooker. Diese Kapsel sollte es aber in sich haben und auch größeren Grillfeiern stand halten. Was ich dabei aber besonders interessant finde, ist die Option eben nicht nur zu Grillen, sondern auch zu Räuchern. In der Beef habe ich darüber nun schon mehrmals gelesen und würde es mit diesem kleinen Dickerchen dann natürlich auch selbst ausprobieren!

Nichts für Spießer

So, nachdem sie sich immer wieder, egal ob warm oder kalt, als beliebter Imbiss behaupten (der erste Buffetbestandteil, der bei Anderls 30er traurige Gesichter beim Anblick der leeren Schüssel erzeugte 😉 ): Satay Spieße

Das Grundrezept stammt aus dem Kochbuch und Wok- und Pfannengerichte, kann das Buch aufgrund der wirklich guten Rezepte nur empfehlen, und wurde von mir über die Jahre verinnerlicht. Je nachdem was die heimischen Regale gerade hergeben, variieren Zutaten und Menge, weswegen hier (auch wegen Copyright) nur das grobe Rezept kommt:

  1. Ungefähr ein halbes Kilo Fleisch (ich nehme meistens Huhn, aber Rindfleisch spielt die Rolle des Hauptdarstellers sogar noch besser) in möglichst lange und dünne Streifen schneiden. Beim Huhn am besten die Brust in der ganzen Dicke schneiden, zu schmale Streifen sind nicht gut zum auffädeln.
  2. Zum marinieren nehmen wir eine halbe Zwiebel, 2-3 Knoblauchzehen (beides grob gehackt), Chilipulver (je nach gewollter Schärfe dosieren, ich nehme ungefähr 2 TL), brauner Zucker, dunkle Sojasauce, Erdnussöl (je ca. 2 TL), Ingwer, Korianderpulver, evtl. Currypulver, einen spritzer Zitrone,…und mischen es gut durch. Das ganze kommt abgedeckt in den Kühlschrank und darf zwischen 1 Stunde und 1 Tag marinieren.
  3. Fertig mariniert wird das ganze auf Spieße gespießt. Schön im Wellenmuster lecker Fleisch auf den Spieß geben. Die festen Bestandteile der Marinade dürfen dabei gerne übrig bleiben, ansonsten werden diese später in der Pfanne gerne schwarz…
  4. Um beim Braten nachher genug Zeit zu haben, am besten jetzt die Satay-Soße und Reis als Beilage zubereiten. Für die Soße gibt es im Asiamarkt fertige Pulver die mit Wasser aufgekocht und eingedickt eine gute Basis bieten. Ansonsten geschälte Erdnüsse zerkleinern und anrösten, Erdnussbutter (Crunchy), Kokosmilch, Schärfe (Chilis oder Chilipulver) und Salziges (vorzugsweise Fischsauce, aber vorsichtig beim dosieren) hinzugeben und abschmecken. Wenn es zu scharf wird noch ein wenig braunen Zucker dazu.
  5. Nun beginnt die Action in der Pfanne. Man nehme eine große, schwere Pfanne, z.B. eine Gußpfanne oder einen flachen Wok. Eine schwere Pfanne nehm ich her, damit die Hitze nicht so schnell weg ist und nicht nur die Unterseite der Spieße ordentlich Farbe bekommt. Erdnussöl (oder ein anderes Öl das heiß werden darf) in die Pfanne und Power on!
  6. Wenn die Pfanne heiß ist kommen die Spieße rein. In der Regel muss ich für die 500 g Fleisch 2 bis 3 Fuhren machen, da bietet sich natürlich auch die schwere Pfanne an. Da das Fleisch in dünnen Streifen ist und die Pfanne gut heiß sein sollte, können die Spieße schon recht bald mit guter Farbe gedreht werden. Das ganze solange machen, bis alle Spieße fertig sind und am besten sofort heiß servieren…

Es grünt so grün

Nachdem es im gestrigen Beitrag nur Essensbedingt nach Sommer schmeckte, schaut das Wetter heute doch viel freundlicher aus. Mag sein, dass das am gestrigen Abendessen lag: Pesto alla genovese

Dazu nehme man sich den Basilikum vom Fensterbrett und entreiße ihm die schönen großen Blätter. Die Kleinen bleiben, sofern ausreichend Große vorhanden, erstmal dran, der Nachschub soll ja nicht versiegen…

Nebenbei kann man anfangen einige Pinienkerne in die Pfanne zu hauen und vorsichtig zu rösten. Aufpassen das diese nicht zu dunkel bzw. kohlrabenschwarz werden 😉

 

Zusammen mit ein paar Knoblauchzehen, auch Pesto ist nur bedingt Besprechungsgeignet, Pfeffer und Olivenöl zum Basilikum in den Mixaaaaa! Hier das ganze schön hacken lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nun kommt noch ein wenig Parmesan hinzu und fertig ist der Traum in grün…

Es ist Sommer, egal ob du schwitzt oder frierst…

Sommer in der KücheWas Jan zu diesem Thema getrieben hat, das bleibt mir aktuell ein Rätsel. In der 9. Ausgabe Blogparade Küchenausstattung geht es um den Sommer. Dieser wird zurzeit überall gesucht, soll aber gerüchtweise auf einen Mittwoch fallen.

Zum Glück kann ich mich vage an vergangene Jahre erinnern, in denen der Sommer länger vorbei geschaut hat. Wenn ich an das Thema Sommer in der Küche denke, dann kommt im Juni-Thema Grillen eigentlich schon alles wichtige zum Juli vor. Grillen ist einfach das erste, das ich unbedingt mit Sommer verbinden würde. Dazu gibt es natürlich beste Grillbeilagen wie Tomate-Mozarella oder Tzatziki. Letzteres wird jetzt einfach mal Thema meines Sommerbeitrags. Bilder kann ich erst bei besseren Wetteraussichten nachreichen ;-).

Da immer wieder Gäste nachfragen wie ich den mein Tzatziki mache, hier die kurze Anleitung:

  • Man nehme eine Salatgurke und schäle diese. Auf der Reibe in grobe Streifen hobeln und mit 1 1/2 TL Salz in einem Sieb vermischen. Das ganze ca. 10 Minuten ziehen lassen und danach mit den Händen auspressen und in die Schüssel geben.
  • Jetzt gibt man einige Knoblauchzehen – nach euren Vorlieben zerkleinert – hinzu. Ich mache das eigentlich nur noch mit dem Küchenmesser. Schälen, mit der Breitseite zerdrücken und einmal durchhaken. Kommt mit dazu in die Schüssel.
  • Dazu kommt ein bisschen frisch gemahlener Pfeffer (bei mir aus dem Mörser) und ein wenig Minze. Ebenso mit von der Partie sind 2 EL Olivenöl und 1 EL weißer Balsamico.
  • Das ganze wird zusammen mit einem Becher Speisequark und zwei Bechern Joghurt vermischt, mit Frischhaltefolie überspannt und darf nun im Kühlschrank ein paar Stunden durchziehen.

Voilà, Tzatziki! Nicht für die Besprechung am nächsten Tag geeignet, aber so muss es ja auch sein ;-).

 

Bitte wenden…

Kennt Ihr nicht auch die freundliche, aber bestimmte, Frauenstimme eueres Navigationsgeräts, wenn Ihr halt anstelle der dritten Abfahrt schon die zweite Abfahrt im Kreisverkehr genommen habt?

„Wenn möglich, bitte wenden!“

Nach zweit ausgelassenen Runden, Spargel zählt noch zu den wenigen Lebensmitteln mit denen ich noch nicht warm geworden bin und beim Frühstück war ich gerade in einem Schreibmotivationstief (der Mai blieb ohne einen einzigen Blogeintrag), springe ich beim Thema Grillen wieder mit ins Boot der Küchen Atlas Blog Blogparade Küchenausstattung.

Das Boot trifft es gerade eben sehr gut, weil trotz langem Wochenende fallen heimische Grillexperimente leider ins Wasser. Heute geht es zwar noch zum Start der deutschen Nationalmannschaft zum Grillen, jedoch nicht daheim, nur unter dem Balkon und dann noch mit Gas ;-). Da ich auch sonst beim Grillen meist die Zeit für Fotos vergesse, die Vorbereitung ist schon früher und wenn dann die Glut glüht, dann muss es meist schnell gehen, müssen diese eben noch nachträglich eingepflegt werden.

Spielzeug für Männer

Auch wenn mich das buchstabenchaos dafür wahrscheinlich ein wenig schief anschauen wird, führe ich den Grill mal unter der Rubrik Männerspielzeug (auch der Rest der Küchenausstattung fällt zumeist unter meine Zuständigkeit). Bei meinem Grill handelt es sich aktuell um ein Leihobjekt, entführt aus Papas Garten, das sich natürlich wunderbar durch das bei Jan verloste Lustobjekt ersetzen/ergänzen lässt. Es ist ein Pendelgrill mit einem Stahlrost von 60 cm Durchmesser, der über einem 70 cm Kohlebecken in der Höhe sehr gut einstellbar ist.

Gefüllt wird das Kohlebecken zumeist mit Kohlebrikets, damit ist auch bei einem längeren Grillevent für langanhaltendes Grillvergnügen gesorgt. Nach dem Grillen lässt sich der Rost aushängen und das Kohlebecken dient danach als Feuerschale, sehr romantisch ;-).

Was kommt auf den Grill?

Wichtigste Frage nach der Zubereitungsart (die Glaubensfrage ob Kohle oder Gas) ist natürlich das zubereitete Grillgut. Dieses ist bei mir vorwiegend fleischig, egal ob von Schwein, Rind, Huhn, Pute, Lamm,… oder kommt aus dem Garten (des Supermarkts) oder der Fischtheke. Im Bereich von Fisch und Gemüse besteht aber noch Bedarf an Übung, so sollte man für Fisch wohl doch auf Alufolie oder Grillwanne setzen, aber die Garnelen letztens waren spitze :D, nur den Gästen nachher doch zuwenig ;-).

Bei den Marinaden geht es zumeist in die Bereiche Paprika und Curry, zumeist noch die Ware aus der SB-Theke. Die Wurst ist bei mir auf dem Grill nicht besonders stark vertreten, lieber wird da ein wenig frisches Rinderhack zu kleinen Hamburgern verarbeitet…

Was kommt dazu?

Eine Sache die niemals fehlen darf beim Grillen ist Tzatziki, natürlich selbst gemacht, mit ordentlich Knoblauch bei :D. Dazu gibt es natürlich das obligatorische Baguette dazu. Eine Sache die meist auch nicht fehlt sind Kartoffelhälften aus dem Ofen, gut gewürzt mit Rosmarine, Pfeffer, groben Meersalz, Olivenöl, Knoblauch und was sonst noch gerade so drauffällt.

Zusätzlich zu diesen essbaren Beilagen kommt natürlich noch Bier, frisch aus dem Kühlschrank, hinzu :D. Da darf das schaumig eingeschenkte Weißbier in der Hand des Grillmeisters nicht fehlen.

In einer Hand das Bier, in der anderen Hand…?

Gegrillt wird grundsätzlich ohne Handschuhe. Zum Einsatz kommt das Werkzeug was sich gerade finden lässt. Bambuszange oder Grillwender finden sich zumeist irgendwo in der Küche. Einen besonderen Favoriten habe ich hier aber nicht wirklich.

Das Messer zur Garpunktkontrolle bleibt in der Küche, dafür kann der geübte Griller ja auch die Druckprobe durchführen. Nur bei Steaks muss ich noch ein wenig üben, die letzten waren dann doch ein wenig zu well done…

How to clean up the mess…

Nach dem Grillen ist vor dem Grillen, oder so ähnlich. Und da ich lieber zum Grillen anfange, ohne vorher Stundenlang der Rost polieren zu müssen, kommt zügig nach dem letzten Stückchen Fleisch der Metallschwamm zum Einsatz um die angebranten Reste vom noch heißen Rost zu kratzen. Die Hitze der Glut erledigt nach und vor dem Grillen den Rest der nötigen Hygiene und so ist der Grill quasi gleich wieder bereit für neue Untaten.

Je öfter, desto lecker…

Zum Abschluss des Blogeintrags gehe ich noch eben auf Jans Frage ein, wie oft wir den grillen. Ich versuche so oft wie möglich zu grillen, was natürlich auch recht abhängig vom Wetter ist. Deshalb ist Schreiben bei diesem Hundswetter, 12°C und Regen ist nicht gerade grillfreundlich, eine kleine Seelenqual, gerade ein wenig hemmend, aber die Vorfreude auf besseres Wetter treibt mich voran :D. Bei Sommerlichen Temperaturen Grille ich natürlich liebend gern mit Freunden (auch wenn wir keine haben ;-)).

Sachen, die ich noch machen will…

Jetzt ist der Abschluss doch noch eins nach hinten gerutscht…

Things I want to do in future:

  • Angrillen im Januar, das hab ich irgendwie noch nie geschafft
  • Pizza vom Grill (dafür würde sich natürlich ein Kugelgrill doch besser eignen)
  • Fisch im ganzen grillen (so schwer wird das schon nicht sein)

NI HAO im Asien Palast Garmisch-Patenkirchen

Eingangsbereich Asien Palast

Heute Abend hat es in das Reich der Mitte verschlagen. Schon öfters waren wir im Restaurant Asienperle in Laim, für sowas mussten wir jedoch immer nach München rein fahren. Letztens haben wir im Kreisboten entdeckt, dass es den sowas auch bei uns gibt. Der Asien Palast befindet sich in Garmisch in der Nähe des Bahnhofs. Im ersten Stock des neuen Geschäftsgebäudes an der Bahnhofstrasse befindet sich dieser Palast. Der Eingang gestaltet sich mit den zwei steinernen Elefanten vor der Tür schon sehr schön, bevor man die imposante Eingangstreppe direkt auf ein Aquarium zuläuft.

Einrichtung des Asien Palast

Das Aquarium dient zwar nicht der Aufbewahrung der frischen Lebensmittel, es gliedert sich aber schön in das geschmackvoll eingerichtete Restaurant. Nicht zuviel Schnickschnack, großzügige Platzverhältnisse für die Tische und ein sehr sauberer Eindruck laden zum genießen ein.

Beim Restaurant Asien Palast handelt es sich um einen mongolischen Grill. Neben einem reichhaltigen Buffet mit Asiatischen Gerichten von 8 Schätze über Satay-Spieße bis zu gebratenen Teigtasche gibt es auch eine recht große Auswahl an Sushis. Hier macht sich der weitaus größere Platz im Vergleich zur Asienperle durchaus bemerkbar.

Auswahl an frischem Fisch

Hauptattraktion ist aber natürlich der mongolische Grill. Man stellt sich seinen Teller mit rohem Fleisch, Fisch und Gemüse zusammen, gibt ein Schälchen einer von 12 Soßen dazu und stellt es mit seiner Platzmakierung dem netten Herrn vom Grill vor die Nase ;-). Dessen Arbeitsplatz ist eine heiße Grillplatte auf der er die gebrachten Speisen frisch zubereitet und das ganze an den Platz gebracht wird.

Der Meister bei der Arbeit

Im Asien Palast kann sich die Auswahl an Fleisch und Fisch durchaus sehen lassen. Neben Standards wie Huhn, Pute, Schwein und Rind gibt es auch noch Springbock, Känguru und Scheiben vom Weidelamm. Bei den Meeresfrüchten finden sich Tintenfisch, Babytintenfischchen, Scampi, Garnelen, Krebsfleisch, Hummerkrabben, Jakobsmuscheln, Grünmuscheln, Butterfisch, Lachs, Pangasius, Haifisch und Froschschenkel. Bis auf letzteres kam bei mir eigentlich alles auf den Teller.

Buffet mit fertigen Gerichten

Den Abschluss der Schlemmerei bilden natürlich die Nachspeisen. Auch hier ist eine reichhaltige Auswahl vorhanden, auch wenn diese teilweise doch eher aus dem Hause Coppenrath und Wiese kommt. Aber es gibt eben auch frische Früchte, gebackene Bananen, Ananas und Apfel sowie mehrere Eissorten und Puddings.

 

 

Auswahl an Sushis

Die Qualität des Essens kann ich für ein Buffet als durchaus sehr gut bezeichnen. Natürlich ist es klar, dass man hier nicht das teuerste Rinderfilet erwarten darf, aber alle Angebotenen Speisen konnten mich durch Qualität und Geschmack überzeugen. Ich kann nur jedem empfehlen einen Ausflug in die Welt der asiatischen Küche zu machen. Gerade bei Restaurants wie dem Asien Palast ist eben für jeden was dabei!

Dinge die es bei uns nicht gibt: Ordnung

Jan Theofel schickt uns in die sechste Runde der Küchen Atlas Blogparade: Ordnung in der Küche

Pfannen und Siebe

Bei uns wird das ganze einfach mal unter der Kategorie „Dinge die es bei uns nicht gibt“ geführt. Eine Sache die es bei uns nicht gibt ist, neben der Ordnung, der Platz in der Küche. Die Schränke unserer Einbauküche bieten wenig Platz und hängen zudem noch relativ niedrig. Die beiden Eckregale hatten so schmale Türchen, dass man dort nicht wirklich etwas rein und raustun konnte. Erster Schritt zur Platzerweiterung: Demontage der Türen. Damit dient das eine nun als Regal für Kochzutaten die nicht zu hoch sind, die meisten Flaschen müssen auf der Arbeitsplatte bleiben, und das andere für Gläser und Schüsseln. 80% meiner Bargläser liegt noch verpackt in zwei Kisten im Keller, da brauch ich irgendwann noch ein Regal im Wohnzimmer.

Ordnung hinterm Herd

Da die Ordnung gerade beim Kochen wichtig ist und man da schnell an Pfannen, Töpfe und Kochlöffel rankommen muss, vertrauen wir hier Größtenteils auf das Ordnungstalent des Schweden GRUNDTAL. Hier sind Pfannen, Nudelsieb, Cappuccinotassen, Kasserolle, Schneebesen, Suppenkelle,…, Trockentücher und Käsehobel immer schnell griffbereit.

Dss Chaos regiert von oben

Für die Sachen die nicht so häufig gebraucht werden oder zu schwer für GRUNDTAL sind wird einfach die Oberseite der Schränke missbraucht. Hier stapeln sich Bambusdämpfer, Gärkörbchen, Kuchenformen, Kuchenhaube, Eiscrusher, Pfannendeckel und mein Wok relativ systemlos chaotisch.

Mein Messerblock

Mein Magnetmesserblock mit meinen GÜDE-Messern

Die wichtigsten Küchengeräte befinden sich, wie bereits im ersten Teil der Blogparade gezeigt, auf dem schönen Bambusmesserblock. Die dazugehörigen Bretter befinden sich neben dem Pizzastein zwischen Ofen und Schrank.

In meinem kleinen Reich versuche ich so gut wie möglich Ordnung zu halten, was aber bei der Menge an Kochuntensilien und Zutaten bei dem begrenzten Platz irgendwann schwer fällt.