Humble Bundle Nummer 2

Heute gibt es mal einen kurzen Erfahrungsbericht über das Humble Bundle 2. Nachdem ich beim ersten nicht zugeschlagen habe, die Spieleperle World of Goo hatte ich mir schon vorher gekauft, habe ich bei der zweiten Runde zugeschlagen.
Das System Humble Bundle ist ein Angebot für Spiele der anderen Art. Hier gibt es neue Spielideen, Spiele jenseits von Mainstream,…,kurz gesagt, wirklich besondere Spiele.
Der Clou bei der Sache….Ihr könnt selbst entscheiden wieviel Ihr dafür zahlt, egal ob 1 Cent oder einen Betrag im 6stelligen Eurobereich. Euren Kaufpreis könnt ihr dann auf das Humble Bundle, die einzelnen Entwickler oder einem guten Zweck verteilen. Für den Kaufbetrag erhaltet ihr 4 Independent-Spiele. Falls ihr mehr als der Durchschnitt zahlt, bei mir um die 5 €, bekommt ihr das fünfte Spiel oben drauf.
Die folgenden Spiele sind im Bundle enthalten:

  • Avadon: The Black Fortress
  • Canabalt
  • Cogs
  • Zen Bound 2

und das Zusatzspiel Swords & Soldiers.

[youtube apnN-H4G1Vg]

Bis auf Canabalt, nach dem Werbevideo ein Runninggame für ein oder zwei Spieler, habe ich alle Spiele kurz auf meinem Touchpad mit CM9 ausprobiert. Bis auf Swords & Soldiers haben mir dabei alle sehr gut gefallen.

Swords & Soldiers

Swords & Soldiers ist eine Art Strategiespiel mit einer Spielebene. Dein Volk (es gibt drei zur Auswahl) befindet sich auf der linken Seite. Du kannst dort Arbeiter ausbilden, die sich zwischen deinem Hauptquartier und den Goldminen hin und her bewegen und so dein Konto auffüllen. Für das Gold bildest du Einheiten aus, die automatisch nach rechts in die Richtung des Gegners laufen. Das Gold brauchst du zusätzlich für die Erforschung neuer Einheiten und Zauber.

Rettet das BBQ!

Vom Spielprinzip hat es mich persönlich jetzt nicht sonderlich überzeugt, aber das ist ja auch einfach Geschmackssache. Was mir an dem Spiel jedoch gefällt ist die Motivation der Wikinger: RETTET DAS BBQ!

Das Spiel läuft flüssig und bietet schön gezeichnete Einheiten und Charaktere.

Cogs

Cogs

Machen wir weiter mit Cogs. Bei Cogs handelt es sich um ein Knobelspiel, bei dem durch das verschieben von Bauelementen (Leerfelder, Dampfrohre, Zahnräder,…) eine bestimmte Aufgabe erfüllt werden muss. Bewertet wird das ganze in den drei Bereichen Funktion, Zeit und Anzahl der Züge. Es gibt tolle Aufgaben. Zum Beispiel müssen zwei Glocken gleichzeitig geschlagen werden. Dafür steht ein fester Antrieb, eine Menge Zahnräder und zwei Schlägel zur Verfügung. Wenn jetzt aber Zahnräder gegeneinander verschoben werden, drehen sich die Schlägel und die Glocken schlagen nicht mehr synchron. Hier muss man darauf achten sie bei der Übertragung in der gleichen Position zu haben.

Das ganze kann in einer Ebene sein oder sich Beispielsweise über die Seiten eines Würfels erstrecken. Auch müssen die verschiedenen Domänen wie Zahnräder und Dampfgenerator kombiniert werden. Das Spiel macht auf dem Touchpad richtig Spass. Auf kleineren Displays stelle ich mir das relativ frikelig vor.

Durch die abwechslungsreichen Aufgaben glaube ich, dass es auch noch nach langer Zeit Spass machen wird. Sehr zu empfehlen!

Avadon: The Black Fortress

Avadon - Inventar

Es gibt zwei Spielegenres auf die ich auf Android-Tablets sehnsüchtig warte. Zum einen sind das Strategiespiele wie Command & Conquer oder die Siedler. Die andere Gattung sind Rollenspiele wie Baldurs Gate. Um so ein Spiel könnte es sich bei Avadon handeln. Avadon fängt so an wie man es von diesen Spielen kennt. Man kommt als frisch ausgebildeter Kämpfer in eine Burg wo man dann über einzelne Quests nach und nach in die Handlung hinein findet, an deren Ende meist ein große Verschwörung oder ähnliches steht. Ob es hier genauso endet weiß ich noch nicht, aber die ersten Minuten machen schon mal einen guten Eindruck.

Avadon - Dialog

Auch dieses Spiel läuft auf dem Touchpad ohne Meckern und Murren. Hier bietet sich natürlich auch das große 10″ Display an, da es ansonsten halt sehr klein wird. Noch habe ich es nur angespielt, aber der erste Eindruck ist sehr gut.

Zen Bound 2

Zen Bound 2

Das vierte Spiel das ich angetestet habe wieder ein Knobelspiel. Ziel des Spiels ist es, die Oberfläche einer Holzfigur möglichst vollkommen abzudecken. In den Leveln gibt es unterschiedliche Techniken. Mal hat man nur das pure Seil, mal ein Seil mit Farbbomben, mit denen sich größere Flächen abdecken lassen. Dabei ist die Seillänge je Level begrenzt. Zum Abschluss des Levels muss das Seil an einem leuchtenden Nagel befestigt werden. Man kann die Levels mit drei Erfolgsstufen abschließen (75%, 85% und 99% Abdeckung) und erhält dafür auf dem Levelbaum jeweils eine Blüte.

Durch verwinkelte Figuren und abstehende Arme und Beine kann es schwer werden, alle Teile der Figur zu erreichen. Wenn man nicht aufpasst hat man sich manche Stellen durch gespannte Seile verbaut. Das Spiel ist durch den hohen Schwierigkeitsgrad eine wahre Herausforderung für jeden der Geschicklichkeitsspiel jenseits der Vogelschleuder mag.

Fazit

Mit dem Humble Bundle 2 kann man wirklich tolle Spiele bekommen. Besonders die letzten drei kann ich jedem nur ans Herz legen, da sie wirklich gut gemacht sind! Preislich sind die guten Spiele ja auch schon ab 1 cent zu erhalten. Vorsichtig wäre ich bei den Spielen nur bei Androiden mit kleinem Display.

Ach ja, bevor ich es vergesse: Die Spiele könnte ihr neben Android auch auf Mac, Windows und Linux spielen!

Film- & TV-Blogparade oder wo ich meine eckigen Augen bekomme

Weiter geht es mit der nächsten Runde Blogparade bei Rike. Langsam hole ich ein wenig auf, auch wenn mir die Oskars und der Anti-Lieblings-Post zwischendrin noch abgehen. Thema dieser Woche war die Flimmerkiste!

Das Thema ist zwar ein wenig weiter gefasst, so dass der Begriff Flimmerkiste eigentlich schon mit sehr vielen Inhalten gefüllt wird. Rike will wissen, wieso wir wann was schauen und worauf..so ungefähr zumindest. Das sind viele w-Fragen die da aufkommen, also arbeiten wir die einfach mal ordentlich nacheinander ab.

Wann läuft der Fernseher?

Die Wahrscheinlichkeit, dass der Fernseher nach der Arbeit irgendwann seinen Dienst aufnimmt ist doch relativ groß. Um diese Zeit, zwischen Feierabend und Abendessen, hat der Fernseher eher die Funktion des Hintergrundrauschens. Ein bisschen entspannend, gerne auch mal seichte Unterhaltung wie altbekannte Folgen der Simpsons oder „Qualitätsreportagen“ des Galileouniversums.

Weiterer Bestandteil der Abendunterhaltung ist dann meistens der gezielte Serienkonsum von digitalen Medien, wobei die Programmwahl doch mehr in den Vordergund rückt. Aber das konntet ihr ja vielleicht schon an meiner DVD-Sammlung sehen.

Ansonsten ist der Fernseher an Wochenenden bei Sportveranstaltungen eingespannt und wenn es daran geht Kleidungsstücke in eine möglichst rechteckige Form zu bringen.

Was läuft im Fernsehen? Wie wird das ausgesucht?

Fernsehzeitung….besitze ich nicht. Würde ich wenn wohl auch nicht wirklich benutzen. Bis auf die Startzeiten vom Biathlon oder zu schauen ob den irgendwo die Championsleague übertragen wird würde die Fernsehzeitung nicht zum Einsatz kommen. Und dafür langt es vollkommen aus, die einschlägigen Internetseiten zu besuchen.

Was so alles geschaut wird steht ja auch schon oben drin.

Wann schalte ich aus?

Ausgeschalten wird wenn ich merke, dass ich schon mehrere Wiederholungen des DVD-Startmenüs hinter mir habe oder meine Freundin mir, zum Beweis, dass ich den wirklich schlafe, mir die Zehennägel lackiert…sehr schick! Ich habe die Angewohnheit während des abendlichen/nächtlichen Fernsehkonsums ab und zu meine Augen intensiv zu Pflegen.

Worauf schaue ich den alles an?

Mit dem Umzug und der dadurch stark gestiegenen Entfernung von Sofa zu Fernseherstellplatz habe ich mir einen kleinen 40 Zoll TV aus dem Hause Toshiba besorgt. Der verfügt direkt integriert über einen DVB-S2 Tuner und somit entfällt zumindest eine Fernbedienung für einen zusätzlichen SAT-Receiver. Auch einen Netzwerkanschluss hat der TV. Ich hab ihn zwar ausprobiert, er ist aber noch nicht wirklich in meinem Nutzverhalten integriert. Kleiner Nachteil des Fernsehers ist der fehlende analoge Audioausgang. Hier steht nur die Kopfhörerbuchse zur Verfügung.

Mediacenter

Mediacenter

Dieser Audioausgang würde ansonsten in meinen PIONEER-Verstärker kommen und über die im Bild zu sehenden Boxen wiedergegeben werden. Ergänzt wird mein Home-Entertainment-Center durch eine XBOX der ersten Generation (1080p mit Komponenten-Kabel und XBMC, ab und zu zum daddln) und einem HTPC auf Basis eines ASROCK ION 330 mit aktuellem XBMC.

Der HTPC bildet das Kernstück meiner Wohnzimmerunterhaltung. Auf der Festplatte befindet sich meine ganze Musiksammlung. Über Android-Handy und -Tablet kann den HTPC auch ohne den Fernseher steuern und somit für die Musikalische Unterhaltung sorgen. Auf zwei Netzwerkfestplatten befinden sich dann auf 2 TB die sonstigen Medieninhalte wie Filmaufnahmen und Serien.

Für den Medienkonsum im Schlafzimmer habe ich noch einen 27-Zoll LCD-TV der mit einem DVD-Player über HDMI versorgt wird. Hier will ich aber eventuell auch irgendwann einen HTPC, vielleicht auch etwas kleiner in Form eines Raspberry PI, per WLAN dranhängen.

Auch bin ich am überlegen, ob ich nicht irgendwann vielleicht den HTPC am Fernseher durch ein stärkeres Modell, z.B. mit einem i5, ersetze und damit die alte XBOX als Spielestation ablöse. Aber das ist gerade noch Zukunftsmusik. Noch habe ich da nichts gefunden was mir da 100%ig zusagt.

 

Mein TouchPad im daily Use

Mittlerweile nenne ich ein TouchPad aus dem Hause HP seit über einen Monat mein eigen. Und ich muss sagen, dadurch hat sich mein Nutzungsverhalten, früher dominiert durch Desktop PC und Netbook, doch sehr stark verändert. Hatte ich früher immer mein Netbook dabei wenn ich mit dem Zug unterwegs war oder in die Vorlesung ging, wurde es im Zug jetzt durch das TouchPad abgelöst.
Im Zug dient es zur kurzweiligen Morgen- und Nachmittagsunterhaltung mit Spielen wie Govnah und Solitaire. Für Filme und Serien ist es zumindest bisher noch nicht optimal geeignet. Neben der knappen Zeit, 21 Minuten Bahnfahrt würde nur so eben für eine Episode reichen, spielt hier die fehlende Software eine entscheidende Rolle. Trotz teurem Medienspieler, KalemSoft Media Player hatte zumindest auf webOS-Blogs positive Bewertungen bekommen, ist das Videoschauen noch kein großer Genuss. Hier fällt der Player durch schlechte Aspect-Ratio-Funktionen und die fehlende Wahlmöglichkeit der der Audiospur auf. Auch läuft das Video, je nach Format und Qualität, nicht immer flüssig.
Der Einsatz im Zug ist auch durch die fehlende Internetverbindung eingeschränkt. Somit lassen sich keine RSS-Feeds oder andere Informationsinhalte abrufen. Auch fehlt schönen RSS-Readern, ich habe mich für den TeaReader entschieden, leider bisher eine Offlinefunktionalität. Somit ist das News-Lesen also auf daheim beschränkt.
Das ist auch einer der Haupteinsatzzwecke im heimischen Wohnzimmer. Das TouchPad dient in der früh als Zeitungsersatz beim Frühstück. Hier ist es angenehmer als PC und netbook, es ist viel schneller einsatzbereit.
Das lesen von richtigen Zeitungen, die ePapers von SZ und Merkur hab ich probiert, ist trotz voller Flash-Unterstützung nicht wirklich komfortabel. Hier fehlen Apps wie es sie z.B. Beim iPad für  den Merkur gibt, um das bequem zu ermöglichen. Hier bleibt abzuwarten was die Appfront entweder bei webOS  oder Android macht, wobei ich bei letzterem zuversichtlicher bin. Dann werde ich auch irgendwann mal CM7 oder Weiterentwicklungen testen.
Soweit mein erster Erfahrungsbericht  zum TouchPad. To be continued…

Update: Kurz zur WordPress-App auf dem TouchPad, das ist noch nicht das gelbe vom Ei bisher. Artikel die als Entwurf vorbereitet werden sind nur auf dem TouchPad zu sehen, im Dashboard keine Spur davon. Und wenn man den Artikel dann veröffentlicht, wird er bisher immer auf den 30. November 1999 datiert. So ist das noch nicht ganz brauchbar.