Malta 2013 – Checkdive an Cirkewwa Point und P29

Angekommen auf Malta stand der erste Termin schon fest…Montag, 8:15 werde ich am Hotel abgeholt. Nach einem schnellen englischen Frühstück ging es dann flott runter zur Tauchbasis. Hier wurden die typischen Aufgaben vor dem ersten Tauchgang erledigt: Anmeldung an der Basis, Gesundheitssachen ankreuzen, Kontrolle der Brevets, Kiste bekommen, Ausrüstung checken und verstauen…

Danach ging es auch schon los. Zusammen mit Zach und einem weiteren Taucher der seine ersten Tauchgänge auf Malta machte, ging es an den Cirkewwa Point (hier geht auch die Fähre nach Gozo), nur wenige Minuten mit dem Auto von der Basis entfernt. Wie immer wurden dann zwei Tauchgänge durchgeführt:

Cirkewwa Point – Sugarloaf

Der erste Tauchgang zum ausbleien und eingewöhnen ging über das Riff (ich glaube das müsste Sugarloaf entsprechen, wäre zumindest in der Übersichtskarte ungefähr so 😉 ). Vom Eingangspunkt geht es nach links über das Riff, nach unten an großen Felsen vorbei, über weitere Felsen und dann ein wenig höher wieder zurück.

Da Mane mit uns noch keine Fischkunde gemacht hat, fallen genaue Beschreibungen der Fischwelt leider aus :P. Gleich zu Anfang konnten wir aber einen Zackenbarsch (zumindest hab ich den jetzt auf dem Video gesehen, das schneiden braucht noch etwas Zeit und erstmal das richtige Programm) und ein Oktopus. Da ich meine neue GoPro Hero 3 black edition hier aber das erste mal benutzt habe sind hiervon leider keine Fotos vorhanden, jedoch im Video kann man die beiden zusammen erkennen.

Kurz darauf sind wir auf einen Drachenkopf gestossen und ansonsten wimmelte es von kleinen Fischen. Die Menge an Fischen ist deutlich größer als in Kroatien.

Was sonst noch auffällt im Vergleich zu Vrsar sind die Sichtweiten. Auf Malta hatte ich keinen Tauchgang bei dem schlechte Sicht war. Dadurch wirken die Felsformationen noch weitaus eindrucksvoller.

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Cirkewwa Point – P29

Nach der Oberflächenpause ging es vom gleichen Punkt aus wieder los. Diesmal in Richtung des Wracks P29, einem Minenräumboot (Beschreibung). Im inneren des gut zu betauchenden Wracks sind wir auf einen großen Drachenkopf gestossen.

Beim Fotos machen mit der GoPro musste ich im Nachhinein festellen, dass die Beleuchtung noch einiger Optimierung bedarf. Auch wenn die GoPro relativ gut mit wenig Licht auskommt (im inneren einen Wracks in 35 Metern Tiefe ist es doch schon relativ duster) rauscht sie doch teils gewaltig. Wenn man die Objekte dann mit den Spots der Taschenlampe beleuchtet kann man meist leider nur einen hellen Punkt erkennen. Auch ist das Führen von Lampe und Kamera gleichzeitig eher unpraktisch, da muss ich mir noch eine bessere Lösung ausdenken.

Das Wrack war sehr gut zu betauchen und zurück auf dem Deck ergaben sich mit dem MG, den Aufbauten, den vielen Fischen und der Sonne von oben tolle Fotomotive. Auch hatte ich hier den Rotfilter ausprobiert, der einiges an Nachbearbeitung überflüssig macht (beim ersten Tauchgang hatte ich den Filter noch im Rucksack vergessen).

Zurück am Ausgangspunkt lockten wir während unseres Sicherheitsstopp mit dem Reiben von Steinen noch etliche Fische an, wodurch auch ein paar schöne Nahaufnahmen entstanden.

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