Malta 2013 – Und sonst?

Das war also Malta. In etlichen Berichten habe ich jetzt über Malta im Hinblick aufs Tauchen beschrieben. Mit vielen Fotos konnte ich euch hoffentlich einen guten Eindruck von der Unterwasserwelt geben und ein positives Bild von den Taucherlebnissen vermitteln. Von der Fischvielfalt sicherlich nicht mit dem Roten Meer zu vergleichen, aber gerade durch die Felsformationen, die Sichtweiten und den vielen gut zu betauchenden Wracks sicher die ein oder andere Reise wert!

Auch wenn ich schon viel Zeit für das Schreiben und der Aufbereitung der Fotos gebraucht habe ist wahrscheinlich nur ein kleiner Teil bisher erledigt ;D. Ich hab zwar schon angefangen zu schneiden, aber ich bin da durch mangelnde Erfahrung erst am Anfang und muss noch etliche Stunden Videomaterial filtern und schneiden und zu einem hoffentlich stimmigen Gesamtwerk verarbeiten.

Aber da man nicht nur für das Tauchen nach Malta kommt (die Inseln sind doch größer als die Inselchen der Malediven 😉 ), geb ich euch noch ein paar weitere Eindrücke.

Der Verkehr

Als ehemalige englische Kolonie gehört Malta zu den wenigen Ländern mit Linksverkehr. Gepaart mit dem eher schlechten Zustand wollte ich nicht unbedingt selbst aktiv am Verkehr teilnehmen. Deshalb waren wir immer mit den Bussen unterwegs, dem einzigen öffentlichem Verkehrsmittel. Mit der 12€-Wochenkarte kommt man gut, wenn auch teils etwas langsam, über die Insel. Bis auf die Heimfahrt von Saint-Pauls-Bay waren auch alle Fahrten gut klimatisiert, bei der einen froren wir quasi durchgehend 🙁

Die Landschaft

Viel Nichts, viele kleine Orte mit dem typischen Sandsteinhäusern, durchzogen von schlechten Straßen. Sandstrände gibt es eher wenige, und diese sind gut bevölkert. Sonderlich viel haben wir in der Landschaft nicht unternommen, da die große Trockenheit der ganzen Insel nicht soooo reizvoll ist ;).

Das Essen

Typisch für Urlaubsinseln gleichen sich die Karten der Restaurants schon sehr. In den meisten Restaurants gibt es Pasta, Pizza sowie die gleichen Fisch- und Fleischgerichte. Meist gibt es Hamburger. Die kulinarischen Höhepunkte der maltesischen Küche blieben eher niedrig, aber der Hase in Knoblauch war durchaus sehr gut!

Mein kulinarischer Höhepunkt war bei BADASS BURGERS (http://www.badassburgers.eu/). Hier gibt es wirklich tolle Burger, die besten die ich bisher gegessen habe! Auf dem Bild seht ihr „ROCKY“, den nochmals deutlich besseren „DADDY“ hatte ich in Valletta während der „Notte Bianca“.

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Auch beim Essen macht sich natürlich die englische Note bemerkbar. Am deutlichsten sieht man das beim Frühstück…very british!

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Die Kultur

Malta bietet das was mediterrane Länder meistens bieten. Einige Tempel, viele Kirchen, Festungen,…so schlenderten wir durch Vallettas Gassen, erklommen die Zitadelle auf Gozo, suchten nach schattigen Plätzen auf dem Weg um Valletta herum (da hatten wir wohl irgendwo doch vorher abbiegen sollen…), hörten uns Audioguides in der St. Pauls Co Cathedral an, besuchten den Palast des Präsidenten und das Arsenal von Valletta.

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Der kulturelle Höhepunkt war die „Notte Bianca“, während der sich gefühlt die ganze Inselbevölkerung durch die Gassen Vallettas zwängte. Hier waren an jeder Ecke Ausstellungen, Konzerte, Vorführungen, Essensmöglichkeiten und später auch sehr sehr lange Schlangen vor den Sehenswürdigkeiten, die an diesem Abend kostenlos zu besichtigen waren.

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Dieser nette Vogel hang am Hauptplatz rum, auf dem später die Menschenmassen drängten. Da wir uns zum Glück recht früh auf den Weg nach Valletta gemacht hatten und dementsprechend auch wieder recht früh den Heimweg angetreten hatten, kamen wir ohne größere Probleme auch wieder heim 😀 ich will nicht wissen wie die Busse gegen Ende der Nacht überfüllt sein mussten.

Das Wetter

Das Wetter war schön! Meist bester Sonnenschein, ab und an ein paar Wolken und in der Nacht und in der Früh teils ein paar kleine Schauer. Nur an einem Tag war das Wetter wirklich schlecht und regnerisch. Da machten wir uns mit dem Bus auf den Weg nach Sliema mit dem relativ großen Einkaufszentrum und besuchten danach nochmals Vallettas Gassen und Geschäfte.

Von den Temperaturen war es meist um die 28°C im Schatten, auch abends wurde es nicht wirklich kalt. Am morgen des Rückflugs hatten wir um 6:30 Uhr Temperaturen um 22°C, wodurch die Temperaturen in Bayern um 2°C mit Schneefällen unsere Vorfreude auf den Heimflug doch etwas dämpften ;).

Das Shoppen

Es ist sicherlich kein Einkaufsparadies, aber man hat sicher schon schlechteres gesehen ;). Neben den englischen Bekleidungsketten und vielen Schmuckläden mit typisch maltesischem Silberschmuck ist mir besonders ein Highlight aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik aufgefallen…das muss wohl die neue Konsole von Nintendo sein?

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