Musikalischer Mittwoch und die ersten Erfahrung mit Vinyl

Weiter geht es mit dem musikalischen Mittwoch. Nach den Kindheitstagen der letzten Woche springen wir eine Stufe höher zu den Tagen meiner Jugend.

Da ich mal einfach nicht davon ausgehe, dass da noch eine zweite Abstufung zum erwachsen werden kommt, fasse ich den Zeitbereich recht grob auf die Zeit als Teenager mit den Ausläufen bis 20. Oder anders gesagt, die Zeit meiner Mittel- und Oberstufe am Gymnasium. Die Musik in dieser Zeit passt zwar nicht zu 100 % zusammen, kommt aber irgendwo im Tiefen auf einen gemeinsamen Nenner.

So lässt sich dieser kleinste gemeinsame Nenner vielleicht mit den folgenden Stichpunkten beschreiben:

  • Die Musik läuft zumindest nicht ständig im Radio
  • Auf MTV hat sie nur sehr selten was zu suchen (wenn eher bei VH-1)
  • Es hat nichts mit R&B und HipHop oder Techno zu tun :p

Also welche Musik war es den nun bei mir? Die eine Richtung der Musik ging in das Rockige, auch Lieder für Partys und Coverbands. Kein Ö La Palöma Blanca, kein letztes Aufbäumen der Neuen Deutschen Welle und keine the Dome Volume x oder BravoHits. Damals hörte ich sehr gerne Bands wie Bon Jovi, feierte zu Liquidos Narcotic und sprang zu Van Halens Jump. Auch mochte ich die drei großen deutschen Rock/Punk-Bands, die Ärzte, die Toten Hosen und die Böhsen Onkelz, sehr gerne, wobei damals letztere mit meine Favoriten waren. Mittlerweile ist von den deutschen Bands ganz klar der Karnevalsverein aus Düsseldorf in führender Position. Für diesen Bereich meiner jugendlichen Musikvorlieben sind vor allem Einflüsse meines Bruders und am Huababua verantwortlich.

[youtube xOnI–Xu1v4]

Der zweite große Einfluss auf meine musikalischen Neigungen ging wohl mit der Erforschung der Schallplatten- (oder Vinyl, wie man heute so sagt ;-)) und CD-Sammlung meines Papas. Hier fanden sich alte Platten von Carlos Santana, Franky goes to Hollywood, Simon and Garfunkel, NOFX, Neil Diamond, Grönemeyer und Konstantin Wecker sowie CDs von Westernhagen oder vom Buena Vista Social Club. Damals hatte ich dann irgendwann auch eine eigene Anlage bei mir im Zimmer stehen, und dann auch einen eigenen Plattenspieler auf den ich die Platten entführte und nicht nur im Wohnzimmer hören konnte. Besonders Konstantin Wecker hatte es mir damals angetan…

[youtube cSidCSSDBBk]

2 Gedanken zu “Musikalischer Mittwoch und die ersten Erfahrung mit Vinyl

  1. Ja, die Jugend kennt halt nicht mehr alles was einmal war. Wecker ist ein, wie ich finde, genialer Liedermacher. Ein bisschen links angehaut, bläst er schon immer sehr scharf und offen gegen rechts. Er hat ein tolles Klavierspiel und seine Texte find ich größtenteils sehr gut und kritisch. Da könntest du durchaus mal reinhören…

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