Nächster Stop: Under the sea…

Mein liebes Logbuch,

Nach besagtem Telefonat mit diesem seltsamen Tauchlehrer, Mane war sein Name, kam dieses schöne und neumodische PADI-Tauchlehrbuch. Mit ein wenig Vorbildung aus Leistungskurs Sport und dem Ingenieursstudium quälte ich mich dann durch den 250 Seiten Bestseller. Da hier vieles bekannt war und vieles schon sehr einfach gehalten war (es soll ja immerhin auch jeder verstehen können) war ich kurz vor dem Urlaub dann doch durch mit dem theoretischen Tauchen. Da ich dadurch ja schon „fast“ alles konnte, musste ich ja quasi nur noch in Vrsar ins Wasser springen und hätte mein Brevet…also eben noch in letzter Minute doch eine schicke Unterkunft in der Vor-Vorsaison reserviert (Anfang Mai ist halt noch nicht wirklich alles wieder offen) und ab mit dem Auto in die Appartmentanlage Belvedere!

Da wir sehr früh losgefahren sind (Mane und Michael waren sogar noch ein paar Stunden vorher los) kamen wir fast ohne Stau (an der Grenze dauerte es ein wenig…) nach knapp 6 Stunden in Vrsar an. Da um 11 Uhr leider noch kein Check-In möglich war, haben wir uns doch getraut meine Tauchlehrer persönlich kennen zulernen und bin mit meiner Freundin runter zur Starfish-Tauchbasis. Hier konnten wir an Mane auch recht schnell anhand seines Facebookfotos identifizieren (es wären auch nicht all zuviel Alternativen da gewesen ;) ) und hatten uns zu ihm und Michael (der war mit der Trockenlegung seines nicht ganz so trockenen Trockenanzugs beschäftigt – da war wohl ein bisschen zuviel Wasser im Bündchen) gesetzt. Die Idee doch noch eben vor diesen Chaoten zu fliehen war sehr verlockend, aber irgendwie wie hatten wir uns doch durchgerungen ;).

Da der zweite wissbegierige Schüler mit seinem Moped im Tauerntunnel noch auf den Pannenservice warten musste, wurde ich erstmal mit diesen schönen Utensilien zum Tauchen ausgestattet. Sehr Figurbetonende Anzüge…sehr schick [T4] [T1] [T3]

So war ich jetzt voll ausgestattet und harrte der Dinge die da kommen mochten…

Aussicht über die Apartmentanlage Vrsar. Wir hatten ein Apartment in der ersten Reihe zum Meer gebucht…sehr schöne Aussicht!

Der Weg aus dem heimischen Wohnzimmer ins kühle Nass

Computerlogbuch der Enterprise
Sternzeit 6334,1
Captain Kirk….ne…das war doch irgendwie anders?

Mein liebes Logbuch,

Da ich hier dieses doofe Blogsystem angeleiert habe, werde ich wohl auch irgendwann mal was schreiben müssen. Also fangen wir einfach mal ganz am Anfang an, im Februar 1983: Meiner Geburt – und springen ganz schnell 30 Jahre weiter zu meinem Einstieg in die Unterwasserwelt. Zu meinem 30. Geburtstag bekam ich von meiner Freundin einen Gutschein für einen Tauchkurs geschenkt. Wie, was und wo war noch nicht näher definiert, konnte also noch von mir nach meinen Vorlieben gewählt werden. Ob sie aber von einem Ausflug auf die Malediven angetan gewesen wäre, wage ich eher zu bezweifeln.
Über eine Bekannte im Fotoclub Murnau hatte sie noch von irgend so einem Tauchlehrer gehört, der einen seltsamen Verein aufgemacht hatte und der wohl ziemlich seltsam sein sollte. Geht wohl bei 17°C Wassertemperatur noch mit Shorty ins Wasser, total Verrückter [9902] . Diesen besagten Tauchlehrer hat meine Freundin dann angerufen und ihn dann im Verlauf des Gesprächs auch an mich weitergegeben. Der hatte mir dann ein wenig über das Tauchen und den Kurs erklärt, wie es abläuft, wie es da ist im Küstenstädtchen Vrsar und das da in der Bucht bei 9 von 10 Tauchgängen Seepferdchen rumschwimmen und er sie mit mir sehen würde.
Bei solchen Versprechungen fiel mir die Entscheidung nicht sonderlich schwer, immerhin sollte ich Seepferdchen sehen :thumbsup: , und so hab ich ihm zugesagt, beim Chef Urlaub beantragt und auf das Lehrbuch gewartet…

Abtauchen

Nach dem Grill, er wartet noch immer auf die Einweihung, gab es zu meinem 30ger noch ein großartiges Geschenk: Die Ausbildung zum Advanced Open Water Diver

Diesen tollen Kurs durfte ich in Vrsar, Kroatien, unter der Leitung von Mane und Michael machen! Da ich für einen kompletten Bericht erst nochmal Unterwasserbilder vom Mane bräuchte fange ich einfach mal nur mit einem Gruppenbild an:

Tauchlehrer Michael und Mane, mein Buddy Sepp und ich vor unserem ersten eigenen Tauchgang

Tauchlehrer Michael und Mane, mein Tauch-Buddy Sepp und ich vor unserem ersten eigenen Tauchgang!

Vielen Dank große!

Nachdem vom Mane wohl nicht mehr viele Fotos kommen zumindest noch ein Beweisbild, das mich im Wasser zeigt:

Alles OK beim abtauchen!

Alles OK beim abtauchen!

Da ist dat Ding

So, nachdem ich es vorgestern in Antdorf ins Auto gehievt hatte, wurde das kleine 60 kg Paket heute ausgepackt und zusammengeschraubt. Jetzt brauch ich nur noch ein bisschen Gas und jede Menge Fleisch 😀

Grillmonster bereit zur Fütterung Grillmonster mit geschlossenem Schlund

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Was gibt es den jetzt wirklich im Himmel der Bayern zu trinken?

Von Zeit zu Zeit ist es für jeden zu empfehlen, seinen eigenen Geschmack zu hinterfragen…ist das Abschluss-T-Shirt wirklich noch seriös genug fürs Passfoto? Ist es immer noch uncool Heino zu hören, oder hat er sich vielleicht doch wieder in die Herzen der Menschen gesungen (kann man durchaus mal reinhören 😉)?

Diesen Samstag fand sich zur Überprüfung einer weltbewegenden Geschmacksfrage eine neunköpfige Expertenkommission in Iffeldorf ein:

Welches Helles Bier schmeckt am besten?

Um eine Beeinflussung der Experten durch Namen, Flaschen, Vorurteilen und Labels zu vermeiden, wurden die 21 Biere, zusammengesetzt aus Bieren der Bezeichnung „Helles“ und „Export“, blind verköstigt. Dabei sei noch die fabelhafte Bewirtung der drei Damen hinter der Theke mit überschwänglichem Dank erwähnt, DANKE!

Die Testbiere

Folgende Biere wurden zur Verköstigung serviert. Es ist klar, dass diese Liste sicher nur einen kleinen Teil der bayrischen Bierkultur abdecken kann, jedoch würde ein noch größeres Testfeld die Experten mit großer Wahrscheinlichkeit zu stark negativ beeinflussen.

  • Augustiner Edelstoff
  • Aktienbrauerei Kaufbeuern
  • Öttinger Export
  • Augustiner Hell
  • Hacker Pschorr Helles
  • Löwenbräu
  • Paulaner Alkoholfrei (würden die Tester es erkennen?)
  • Tegernseer Hell
  • Reutberger Hell
  • Spatenbräu
  • Schweiger Export
  • Andechser Spezial
  • Öttinger Hell
  • Altenmünster
  • Chiemseer
  • Paulaner
  • Karlskrone (ALDI-Eigenmarke in der PET-Flasche)
  • Weihenstephaner
  • Flötzinger Bräu
  • Holzkirchner Urtyp
  • Jägerbier Freising
  • Mittenwalder

Die Testtiere

Eh…natürlich keine Tiere…alles gestandene Mannsbilder *räusper*…sagen wir am besten einfach…neun männliche Tester.

Neben dem Gastgeber Andi und mir setzte sich die Kommission aus Maxi, Fritz, Peni, Miche, Beni, Alois und am Hannes zusammen. Für eure fachlich überaus überzeugende Mitarbeit gilt natürlich auch euch bester Dank.

Das Testverfahren

Nach einem Kalibrierbier, die Bewertung eines Bieres auf vollkommenen nüchternen Magen könnte das Ergebnis für die ersten Testmuster deutlich verfälschen, bekommt jeder Tester eine Bierprobe bereitgestellt. Diese Probe kann der Tester nach eigener Methode verköstigen und muss am Ende eine Bewertung mit einem Wert zwischen 1 (Plörre) und 10 (Traumbier) abgeben.

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Die Probe kann für Vergleiche nicht zurückgehalten werden, sondern muss in jeder Runde geleert werden (natürliche Verwertung oder bei negativer Auffälligkeit im Ausguss). Um die Eignung der Tester zu verifizieren wurden von zwei Testbieren mehrfach Proben serviert.

Die Ergebnisse

Hier ist die Bewertung der einzelnen Tester aufgeführt:

Maxi Fritz Peni Miche Beni Alois Molf Hannes Andi
Edelstoff 7 6 4 5 6 5 6 7 5
Kaufbeuern Aktien 4 3 5 4 3 4 5 5 6
Öttinger Export 4 3 2 3 5 2 2 3 2
Augustiner Hell 5 4 3 2 2 3 2 3 3
Hacker 6 6 3 4 7 4 4 5 4
Löwenbräu 4 5 4 5 6 6 5 8 7
Paulaner Alkoholfrei 6 4 2 4 5 6 4 2 5
Tegernseer 5 5 4 4 7 5 5 6 6
Reutberger 4 4 4 3 3 4 4 4 6
Spaten 6 5 6 6 7 7 6 4 5
Schweiger Export 4 3 3 4 4 4 4 3 5
Andechser Spezial 5 7 5 4 6 7 8 7 8
Hacker 6 6 7 4 5 6 6 6 7
Öttinger Hell 3 3 3 1 4 4 2 3 2
Altenmünster 3 2 1 1 3 3 1 2 2
Chiemseer 3 2 2 2 4 2 1 2 2
Paulaner 3 3 5 2 5 3 3 4 4
Karlskrone ALDI 2 1 3 1 2 3 1 1 1
Weihenstephaner 3 3 5 2 4 5 4 4 5
Flötzinger Bräu 3 2 6 2 3 5 6 3 2
Holzkirchner Urtyp 4 3 5 2 6 5 5 5 5
Löwenbräu 5 4 5 4 3 5 5 4 4
Jägerbier Freising 4 4 2 1 6 2 2 5 2
Hacker 3 3 4 5 6 7 6 8 5
Mittenwalder 4 4 6 5 4 7 7 5 6

Mit diesen Ergebnissen können wir gleich mal den Öttinger-König krönen: Beni
Mit großer Überzeugung führt er sowohl Öttinger Export (5) und Öttinger Hell (4) an. Zumindest beim Hellen teilt er sich die Krone mim Loisl, der zudem großen Gefallen an ALDIs Karlskrone an den Tag legte :D.

Das schlechteste Bier

Um eine Hilfestellung beim nächsten Einkauf zu geben, hier die Empfehlungen der Kommission…um was sollte man einen großen Bogen machen:

flop

Hier finden wir wie von den meisten erwartet Biere aus dem Hause Öttinger und vom Discounter unseres Vertrauens. Ein wenig überraschend tummelt sich mit Augustiner Hell hier jedoch ein Kandidat, der durchaus einen weitaus besseren Ruf genießt.

Das beste Bier

Die Marke Augustiner ist jedoch auch auf dem Treppchen vertreten. So schafft es Augustiner Edelstoff auf den dritten Platz und muss sich hier Spatenbräu und dem Sieger Andechser Spezial geschlagen geben.

top

Auf den Plätzen 5 und 6 tummeln sich die Favoriten der vorweg gegebenen Prognosen zumindest doch ziemlich weit oben.

Die Wiederholungsproben

Würde man bei Hacker-Pschorr jedes Ergebnis einzeln betrachten, so wäre es mit einem maximalen Schnitt von 5,9 auf den zweiten Platz vorrücken, jedoch war die sympatische Bügelflasche neben Löwenbräu ein Kandidat für die erwähnte Wiederholungsprüfung.

Hierbei war den Teilnehmern wohl die größte Verwunderung anzusehen. So gab es Kandidaten die bei den ersten beiden Hacker-Proben mit 6 Punkten jeweils sehr hohe Wertungen platzierten um bei der dritten Verköstigung die Bierprobe nach kurzem antesten mit verzerrtem Gesicht zurück schickten…so kann sich der Geschmack ändern ;-).

Maxi Fritz Peni Miche Beni Alois Molf Hannes Andi Note stabw
Hacker 6 6 3 4 7 4 4 5 4 4,8 1,3
Hacker 6 6 7 4 5 6 6 6 7 5,9 0,9
Hacker 3 3 4 5 6 7 6 8 5 5,2 1,7
Mittelwert 5,0 5,0 4,7 4,3 6,0 5,7 5,3 6,3 5,3 5,3 1,3
stabw 1,7 1,7 2,1 0,6 1,0 1,5 1,2 1,5 1,5
Löwenbräu 4 5 4 5 6 6 5 8 7 5,6 1,3
Löwenbräu 5 4 5 4 3 5 5 4 4 4,3 0,7
Mittelwert 4,5 4,5 4,5 4,5 4,5 5,5 5,0 6,0 5,5 4,9 1,0
stabw 0,7 0,7 0,7 0,7 2,1 0,7 0,0 2,8 2,1
Standardabweichung 1,32 1,32 1,53 0,63 1,45 1,20 0,69 2,05 1,77

Hier konnten einige Teilnehmer nicht gerade von ihrer Expertise überzeugen. Ich musste mich in dieser Kategorie mit einer Standardabweichung von durchschnittlich 0,69 nur am Miche mit 0,63 geschlagen geben. Die klare Entschlossenheit von Hannes wollen wir hier einfach mal nicht kommentieren :p

Ist das den noch Bier?

Eine wichtige Frage stellt sich jedoch noch bei dieser Auswertung, die nicht durch Zahlen zu belegen ist, wurde das alkoholfreie Bier erkannt? Die Antwort lautet hier eindeutig: Ja!

Zwar gab es kurz vor der Verköstigung des alkoholfreien Bieres schon zu ersten vorsichtigen Vermutungen, welche jedoch beim Genuss des Paulaner Alkoholfrei sofort und eindeutig berichtigt wurden. Mit einer Bewertung von 4,2 sicherte es sich trotz sofortigen Erkennens einen guten elften Platz.

Und sonst noch?

Zum Abschluss kommt hier noch die Tabelle mit allen sortierten Bewertungen:

Maxi Fritz Peni Miche Beni Alois Molf Hannes Andi Note stabw
Andechser Spezial 5 7 5 4 6 7 8 7 8 6,3 1,4
Spaten 6 5 6 6 7 7 6 4 5 5,8 1,0
Edelstoff 7 6 4 5 6 5 6 7 5 5,7 1,0
Mittenwalder 4 4 6 5 4 7 7 5 6 5,3 1,2
Hacker siehe Tabelle Wiederholungsproben 5,3 1,3
Tegernseer 5 5 4 4 7 5 5 6 6 5,2 1,0
Löwenbräu siehe Tabelle Wiederholungsproben 4,9 1,0
Holzkirchner Urtyp 4 3 5 2 6 5 5 5 5 4,4 1,2
Kaufbeuern Aktien 4 3 5 4 3 4 5 5 6 4,3 1,0
Paulaner Alkoholfrei 6 4 2 4 5 6 4 2 5 4,2 1,5
Reutberger 4 4 4 3 3 4 4 4 6 4,0 0,9
Weihenstephaner 3 3 5 2 4 5 4 4 5 3,9 1,1
Schweiger Export 4 3 3 4 4 4 4 3 5 3,8 0,7
Paulaner 3 3 5 2 5 3 3 4 4 3,6 1,0
Flötzinger Bräu 3 2 6 2 3 5 6 3 2 3,6 1,7
Jägerbier Freising 4 4 2 1 6 2 2 5 2 3,1 1,7
Augustiner Hell 5 4 3 2 2 3 2 3 3 3,0 1,0
Öttinger Export 4 3 2 3 5 2 2 3 2 2,9 1,1
Öttinger Hell 3 3 3 1 4 4 2 3 2 2,8 1,0
Chiemseer 3 2 2 2 4 2 1 2 2 2,2 0,8
Altenmünster 3 2 1 1 3 3 1 2 2 2,0 0,9
Karlskrone ALDI 2 1 3 1 2 3 1 1 1 1,7 0,9

Was heißt das jetzt für den nächsten Einkauf?

Da die höchste Note die 8 war und diese auch nur viermal vergeben wurde könnte man das ganze wohl nicht als Kaufempfehlung interpretieren. Kann man sicherlich, muss man aber nicht…immerhin geht es hier ja immer um eine relative Bewertung. Man kann ja nicht gleich beim ersten Bier sicher sein, dass da nicht noch bessere Biere kommen, also sicherheitshalber mal lieber irgendwo im Mittelfeld platzieren. Und da hier das drittbeste Bier als Referenz begann, könnte man die Wertung sicherlich noch ein wenig nach oben korrigieren.

Wars das jetzt?

Nein, natürlich nicht. Was jetzt noch ansteht ist die Wiederholungsprobe, die Leber wirds wieder danken, und die Überprüfung anderer Biersorten wie Weißbier, Dunkles und Helles. Das selbige Spiel mit Obstlern, Willis oder Whiskys wurde von der Versorgungsmannschaft freundlich, aber bestimmt, abgelehnt.

Wer ist Schuld am Kopfweh?

Erster Kandidat dafür sind natürlich Lätschnbräu und Schauffelbier…aber heute machen wir es uns einfacher…das wovon wir mit Abstand am meisten getrunken haben ist Schuld an Schädel, Kater und Restalkohol…das WASSER!

Aber jetzt ist Schluss?

Nicht ganz….zur Ehrung des Siegers wurde der Pilgergang (per pedes) nach Andechs beschlossen…Ausreden werden nicht akzeptiert!

Hitzewallungen jenseits der Mikrowelle

Es geht jetzt schon in die 11. Runde von Jans Blogparade Küchenausstattung! Thema diesen Monat: Kochen, Backen, Erhitzen

Das letzte Thema wurde ausgelassen, weil ans eingemachte geht es bei mir nur selten ;-), bisher nämlich noch nie. Das Thema diesen Monat hatten wir ja schon so Ansatz, das waren damals die Küchengroßgeräte. Wie damals muss ich auch heute noch mit einer Einbaukombination der Marke Zanussi vorlieb nehmen, und diese hat funktional nur sehr wenig zu bieten. Die vier Stahlherdplatten bieten je 3 Heizstufen, zum Glück gibt es noch je einen Zwischenschritt. Der Ofen hat eine recht analoge Hitzeeinstellung und man kann bei den Hitzearten zwischen Ober- und Unterhitze, Ober- und Unterhitze sowie Ober- und Unterhitze wählen…das nenne ich mal eine große Auswahl ;-). Für ein wenig geköchel reicht es zwar, aber große kulinarische Errungenschaften sind damit nur schwerlich zu erreichen.

Wenn der Herd schon nichts ist, so sind wenigstens die Töpfe was, bei mir wird in Fissler gekocht…sehr schöne Töpfe in GROSS und klein.

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Große Grillstyle-Verlosung mit Jans Küchenleben

Nachdem Jan uns schon eine geraume Zeit mit der Blogparade Küchenausstattung beschäftigt, bringt Jan diesmal zusammen mit grillstyle.de eine schöne Verlosung raus. Dabei geht es darum, welche Grills einem den aus dem Grillstyle-Angebot besonders zusagen. Genaue Teilnahmebedingungen gibt es bei Jan.

Zur Teilnahme soll man sich zwei Grills aus dem Angebot raussuchen, je bis 300 € bzw. 600 €, die man sich im heimischen Grillarsenal vorstellen könnte. Bei mir ist die Wahl dabei auf zwei Holzkohlegrills gefallen, Gas geben war noch nie so meins ;-).

In der Gewichtsklasse bis 300 €: Johann Lafer

Auch wenn ich seinen Sparringspartner von der Art her bevorzuge, fällt die Wahl in dieser Gewichtsklasse auf den Grill mit der Editionsbezeichnung Johann Lafer. Neben der schönen großen Grillfläche von 57 cm und den zwei getrennten Kohlebecken für verschiedene Grillzonen hebt sich der Grill durch das zusätzliche Ablagebrett hervor. Bei meinem aktuellen Schwenkgrill im Garten muss ich mir immer irgendwo ein Tischchen daneben stellen, um die Grillzange oder das Weißbier sicher zu platzieren :D.

Über die Weber One-Touch hab ich ansonsten bisher nur positives gehört. Interessant finde ich auch die verschiedenen Zubehörteile wie z.B. einen Pizzastein. Zwar habe ich sowas zwar für den Backofen, aber im Grill sollte man unter der Kugel doch noch bessere Temperaturen hinbekommen.

In der Schwergewichtsklasse bis 600 €: Smokey Mountain

Eine etwas ungewöhnliche Form zeigt meine zweite Wahl, Smokey Mountain Cooker. Diese Kapsel sollte es aber in sich haben und auch größeren Grillfeiern stand halten. Was ich dabei aber besonders interessant finde, ist die Option eben nicht nur zu Grillen, sondern auch zu Räuchern. In der Beef habe ich darüber nun schon mehrmals gelesen und würde es mit diesem kleinen Dickerchen dann natürlich auch selbst ausprobieren!

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Nichts für Spießer

So, nachdem sie sich immer wieder, egal ob warm oder kalt, als beliebter Imbiss behaupten (der erste Buffetbestandteil, der bei Anderls 30er traurige Gesichter beim Anblick der leeren Schüssel erzeugte 😉 ): Satay Spieße

Das Grundrezept stammt aus dem Kochbuch und Wok- und Pfannengerichte, kann das Buch aufgrund der wirklich guten Rezepte nur empfehlen, und wurde von mir über die Jahre verinnerlicht. Je nachdem was die heimischen Regale gerade hergeben, variieren Zutaten und Menge, weswegen hier (auch wegen Copyright) nur das grobe Rezept kommt:

  1. Ungefähr ein halbes Kilo Fleisch (ich nehme meistens Huhn, aber Rindfleisch spielt die Rolle des Hauptdarstellers sogar noch besser) in möglichst lange und dünne Streifen schneiden. Beim Huhn am besten die Brust in der ganzen Dicke schneiden, zu schmale Streifen sind nicht gut zum auffädeln.
  2. Zum marinieren nehmen wir eine halbe Zwiebel, 2-3 Knoblauchzehen (beides grob gehackt), Chilipulver (je nach gewollter Schärfe dosieren, ich nehme ungefähr 2 TL), brauner Zucker, dunkle Sojasauce, Erdnussöl (je ca. 2 TL), Ingwer, Korianderpulver, evtl. Currypulver, einen spritzer Zitrone,…und mischen es gut durch. Das ganze kommt abgedeckt in den Kühlschrank und darf zwischen 1 Stunde und 1 Tag marinieren.
  3. Fertig mariniert wird das ganze auf Spieße gespießt. Schön im Wellenmuster lecker Fleisch auf den Spieß geben. Die festen Bestandteile der Marinade dürfen dabei gerne übrig bleiben, ansonsten werden diese später in der Pfanne gerne schwarz…
  4. Um beim Braten nachher genug Zeit zu haben, am besten jetzt die Satay-Soße und Reis als Beilage zubereiten. Für die Soße gibt es im Asiamarkt fertige Pulver die mit Wasser aufgekocht und eingedickt eine gute Basis bieten. Ansonsten geschälte Erdnüsse zerkleinern und anrösten, Erdnussbutter (Crunchy), Kokosmilch, Schärfe (Chilis oder Chilipulver) und Salziges (vorzugsweise Fischsauce, aber vorsichtig beim dosieren) hinzugeben und abschmecken. Wenn es zu scharf wird noch ein wenig braunen Zucker dazu.
  5. Nun beginnt die Action in der Pfanne. Man nehme eine große, schwere Pfanne, z.B. eine Gußpfanne oder einen flachen Wok. Eine schwere Pfanne nehm ich her, damit die Hitze nicht so schnell weg ist und nicht nur die Unterseite der Spieße ordentlich Farbe bekommt. Erdnussöl (oder ein anderes Öl das heiß werden darf) in die Pfanne und Power on!
  6. Wenn die Pfanne heiß ist kommen die Spieße rein. In der Regel muss ich für die 500 g Fleisch 2 bis 3 Fuhren machen, da bietet sich natürlich auch die schwere Pfanne an. Da das Fleisch in dünnen Streifen ist und die Pfanne gut heiß sein sollte, können die Spieße schon recht bald mit guter Farbe gedreht werden. Das ganze solange machen, bis alle Spieße fertig sind und am besten sofort heiß servieren…
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Es grünt so grün

Nachdem es im gestrigen Beitrag nur Essensbedingt nach Sommer schmeckte, schaut das Wetter heute doch viel freundlicher aus. Mag sein, dass das am gestrigen Abendessen lag: Pesto alla genovese

Dazu nehme man sich den Basilikum vom Fensterbrett und entreiße ihm die schönen großen Blätter. Die Kleinen bleiben, sofern ausreichend Große vorhanden, erstmal dran, der Nachschub soll ja nicht versiegen…

Nebenbei kann man anfangen einige Pinienkerne in die Pfanne zu hauen und vorsichtig zu rösten. Aufpassen das diese nicht zu dunkel bzw. kohlrabenschwarz werden 😉

 

Zusammen mit ein paar Knoblauchzehen, auch Pesto ist nur bedingt Besprechungsgeignet, Pfeffer und Olivenöl zum Basilikum in den Mixaaaaa! Hier das ganze schön hacken lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nun kommt noch ein wenig Parmesan hinzu und fertig ist der Traum in grün…

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Es ist Sommer, egal ob du schwitzt oder frierst…

Sommer in der KücheWas Jan zu diesem Thema getrieben hat, das bleibt mir aktuell ein Rätsel. In der 9. Ausgabe Blogparade Küchenausstattung geht es um den Sommer. Dieser wird zurzeit überall gesucht, soll aber gerüchtweise auf einen Mittwoch fallen.

Zum Glück kann ich mich vage an vergangene Jahre erinnern, in denen der Sommer länger vorbei geschaut hat. Wenn ich an das Thema Sommer in der Küche denke, dann kommt im Juni-Thema Grillen eigentlich schon alles wichtige zum Juli vor. Grillen ist einfach das erste, das ich unbedingt mit Sommer verbinden würde. Dazu gibt es natürlich beste Grillbeilagen wie Tomate-Mozarella oder Tzatziki. Letzteres wird jetzt einfach mal Thema meines Sommerbeitrags. Bilder kann ich erst bei besseren Wetteraussichten nachreichen ;-).

Da immer wieder Gäste nachfragen wie ich den mein Tzatziki mache, hier die kurze Anleitung:

  • Man nehme eine Salatgurke und schäle diese. Auf der Reibe in grobe Streifen hobeln und mit 1 1/2 TL Salz in einem Sieb vermischen. Das ganze ca. 10 Minuten ziehen lassen und danach mit den Händen auspressen und in die Schüssel geben.
  • Jetzt gibt man einige Knoblauchzehen – nach euren Vorlieben zerkleinert – hinzu. Ich mache das eigentlich nur noch mit dem Küchenmesser. Schälen, mit der Breitseite zerdrücken und einmal durchhaken. Kommt mit dazu in die Schüssel.
  • Dazu kommt ein bisschen frisch gemahlener Pfeffer (bei mir aus dem Mörser) und ein wenig Minze. Ebenso mit von der Partie sind 2 EL Olivenöl und 1 EL weißer Balsamico.
  • Das ganze wird zusammen mit einem Becher Speisequark und zwei Bechern Joghurt vermischt, mit Frischhaltefolie überspannt und darf nun im Kühlschrank ein paar Stunden durchziehen.

Voilà, Tzatziki! Nicht für die Besprechung am nächsten Tag geeignet, aber so muss es ja auch sein ;-).

 

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